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Mariah Carey siegt im Pornostreit
Ab besteht für Mariah Carey keine Gefahr mehr, mit der Pornodarstellerin Mary Ellen Cook verwechselt zu werden. Ein Gericht hat entschieden, dass sich diese nicht mehr Mary Carey nennen darf.
Mariah Carey wurde 1970 geboren. Das gesangliche Talent wurde ihr von der Mutter, die Opernsängerin ist, in die Wiege gelegt.
Anfang Dezember zog Mariah Carey vor Gericht, um ihren Namen rein zu halten und bekam in der letzten Dezember-Woche Recht. Das berichtet der Online-Dienst Firstnews. Vor dem Prozess gab sich David Beitchman, der Anwalt von Mary Carey, noch siegessicher und sagte in Anspielung auf die doch sehr unterschiedlichen Arbeitsfelder der beiden Stars: "Glauben die wirklich, dass die Fans verwirrt sein könnten?" Der Richter beantwortete diese Frage jedenfalls mit einem Ja und hat der Pornodarstellerin verboten, den Namen Carey weiterhin für DVDs, Interseiten und Filme zu verwenden.
Die Vorgeschichte
Mary Ellen Cook tritt seit 2002 als Mary Carey auf. Im vergangenen Sommer trat sie unter diesem Namen auch bei den kalifornischen Gouverneurswahlen gegen Arnold Schwarzenegger an. Als sie ihren Künstlernamen schützen lassen wollte, rief das Mariah Carey und ihre Anwälte auf den Plan.
Die Vergänglichkeit des Erfolgs
Mariah Carey hat ihre besten Zeiten eigentlich schon hinter sich. In den 90er-Jahren sang sich die gebürtige New Yorkerin noch regelmäßig an die Spitze der Charts. Allein in den USA konnte die Sängerin bisher mehr als 61 Millionen Alben verkaufen. Mit dem neuen Millennium kam für Carey aber der Absturz. Erst wechselte sie die Plattenfirma, konnte aber nicht an ihre früheren Erfolge anschließen. Dann kam der psychische Zusammenbruch. Erst nach einem erneuten Wechsel der Plattenfirma kommt Carey wieder auf die Beine. Das große musikalische Comeback bleibt allerdings aus.
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