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Paris musste Psychiater rufen
Nicht einmal 48 Stunden hinter Gittern hatte Paris Hilton ohne seelischen Beistand überstanden. Psychiater Charles Sophy musste dem Hollywood-Starlett am zweiten Tag ihrer Haft beistehen. Möglicherweise war dieser Arztbesuch für Hiltons vorzeitige Haftentlassung entscheidend.
Der bekannte Beverly-Hills-Arzt, Charles Sophy, hat Hilton gemeinsam mit Anwalt Richard Hutton im Gefängnis besucht, berichtete die US-Zeitschrift "People".
Zwei Stunden mit Paris
Ganze zwei Stunden soll die Visite von Sophy im Frauen-Gefängnis von Lynwood gedauert haben. Über das Gespräch und den Zustand der prominenten Insassin hat sich der Arzt beim Verlassen der Haftanstalt nicht geäußert. Mitte Mai hatte Sophy seine Patientin in einem Gutachten für ein Verfahren wegen übler Nachrede als "emotional am Boden und traumatisiert" beschrieben.
Verschiebung
Aus der Diagnose von Psychiater Sophy hatte Paris in einem Verfahren gegen Diamanten-Erbin Zeta Graff bisher Vorteile ziehen können. Hiltons Team erwirkte vor Gericht, dass der Prozess gegen die Hotelerbin um drei Monate auf Mitte August verschoben wurde. Paris liegt mit der Diamanten-Erbin Zeta Graff, die auch eine Ex-Freundin ihres früheren Verlobten Paris Latsis ist, seit dem Jahr 2005 im Clinch. Hilton wurde von Graff wegen Verbreitung "bösartiger Lügen" auf Schadensersatz in Höhe von mindestens zehn Millionen Dollar verklagt.
Hilton hatte in der Nacht am 4. Juni ihre mindestens 23-tägige Haftstrafe angetreten. Wegen verschiedener Verkehrssünden war sie zu 45 Tagen Haft verurteilt worden.
Aussage gegen Aussage
Zeta Graff wirft Hilton vor, eine Streiterei der beiden in einem Nachtclub in den Medien bewusst falsch dargestellt zu haben. Graff sei während des Zwischenfalls ausgerastet, habe versucht, Hilton zu würgen und ihre Diamantkette zu stehlen, hieß es in einem Bericht der "New York Post". Laut der Darstellung von Graff, sei stattdessen Hilton ausfallend geworden und habe versucht, sie aus dem Club zu vertreiben. Hiltons ehemaliger Publizist Rob Shuter räumte ein, die Hotelerbin habe ihn gebeten, den Artikel in der "New York Post" zu lancieren.
Der Prozess gegen Graff ist aber nicht der einzige Gerichtsstreit, mit dem sich Hiltons Anwälte derzeit herumschlagen müssen. In einer weiteren Klage bemüht sich ein Promoter um eine einstweilige Verfügung gegen Hilton. Das Partygirl habe ihn beschimpft und sein Leben bedroht.
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