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Paris Hilton wird im Polizeiauto abgeführt (Bild: Reuters / Chris Pizzello)

Paris Hilton fügt sich ihrem Schicksal

Paris Hilton will ihre Gefängnisstrafe nicht mehr anfechten, teilen ihre Anwälte mit. Gefängniswärter berichten, dass es der Hotelerbin seit ihrer Rückkehr psychisch sehr schlecht geht.


Hilton war im Mai verurteilt worden, weil sie trotz Führerscheinentzugs wegen rücksichtslosen Fahrens unter Alkoholeinfluss erneut am Steuer erwischt worden war.

"Heute habe ich meine Anwälte aufgefordert, keine Berufung gegen den Richterspruch einzulegen", sagte Millionenerbin Paris Hilton in einer Erklärung, die ihr Anwalt Richard A. Hutton vorlegte. "Auch wenn ich die Besorgnis des Sheriffs um meine Gesundheit und mein Wohlbefinden sehr schätze, habe ich die Absicht, meine Zeit im Gefängnis abzusitzen."

Hilton sagte, sie habe in ihrer Zeit hinter Gittern viel dazugelernt und hoffe, dass sich die Medienaufmerksamkeit nun wichtigeren Dingen wie dem Irak-Krieg zuwendet.

Kein Essen, kein Schlaf
Hilton habe seit ihrer Rückkehr ins Gefängnis am Freitag weder gegessen noch geschlafen, berichtet die Entertainment-Site TMZ unter Berufung auf Gefängnismitarbeiter. Die 26-Jährige weine viel und sei sehr zurückgezogen. Am Samstag seien zwei Stunden lang ihre Psychiater bei ihr gewesen. Sie werde mit Psychopharmaka behandelt.


Die Werbetafel einer Blumenhandlung in Los Angeles ist mit "Free Paris!" überschrieben. (Bild:  REUTERS/Mario Anzuoni)

Paris spaltet die Nation - während sich die einen über Paris Re-Inhaftierung freuen, zeigen sich andere solidarisch mit der Hotelerbin - wie hier ein Blumengeschäft in L.A.


Rein - raus - und wieder rein...

Ein Richter in Los Angeles hatte am Freitag die Entscheidung eines Sheriffs aufgehoben, Hiltons Gefängnisstrafe nach nur drei Tagen hinter Gittern in elektronisch überwachten Hausarrest umzuwandeln. Die Hotelerbin reagierte mit lautem Kreischen und Weinen, ihr psychischer Zustand soll sehr schlecht sein. [mehr...]

Zuvor hatte die Haftverschonung durch den Sheriff bereits für heftige Kritik gesorgt. Dieser begründete seine Entscheidung am Samstag mit dem sich verschlechternden Gesundheitszustand Hiltons. Er wies Vorwürfe zurück, die Multimillionärin sei bevorzugt behandelt worden. Da wegen überfüllter Gefängnisse viele Verurteilte mit ähnlichen Strafen vorzeitig nach Hause geschickt würden, müsse Hilton sogar mehr Zeit als die meisten anderen im Gefängnis verbringen.



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