OE3 ORF.at Ö3 Live Livecam Club Ö3 Musikwunsch Kontakt
Ein zugefrorener See. (Bild: dpa/A3542 Karl-Josef Hildenbrand)

Hinaus ins glatte Vergnügen

Die eisigen Temperaturen in Österreich haben auch etwas Gutes: Teiche und Seen laden derzeit zum Eislaufen ein. In Kärnten, Salzburg und im Burgenland sind bereits die ersten Seen für das glatte Vergnügen freigegeben.


Der Winter hat Österreich fest im Griff. Die tiefwinterlichen Temperaturen freuen aber nicht nur die Skiregionen. In vielen Teilen des Landes kann man bereits auf gefrorenen Gewässern genussvoll seine Runden drehen, mit Freunden Eisstockschießen und Eishockeyspielen, oder einfach nur einen winterlichen Spaziergang auf dem Eis wagen.




Eislaufen auf der Alten Donau. (Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER)






Eislaufen am Neusiedler See. (Bild: APA/TV RUST)



Niederösterreich

In Niederösterreich sind zahlreiche Teiche und kleine Seen von einer dicken Eisschicht bedeckt und laden zum Eislaufen und Eisstockschießen ein. Am Lunzer See ist das Eis 21 Zentimeter dick. Es wurde ein Rundkurs um den ganzen See freigeschaufelt! Eisläufer betreten den See allerdings auf eigene Gefahr. In Lunz gibt es auch mitten im Ort einen Eislaufplatz samt Eisstockbahn.



Oberöstereich

Auch in Oberösterreich gibt es zahlreiche Seen, die im Winter zum Eislaufen einladen. Infos zu Eislaufplätzen und den aktuellen Eisstärken geben die örtlichen Tourismusverbände.



Eishockey-Spieler auf der Alten Donau. (Bild: APA/Herbert Neubauer)



Steiermark

Sehr idyllisch kann Eislaufen auf Naturteichen sein. In den Naturparks der Steiermark gibt es viele Naturteiche, die zum Eislaufen geeignet sind: der Teichalmsee im Naturpark Almenland oder der Furtnerteich in Mariahof im Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen. In Graz kommen Eislaufbegeisterte voll auf ihre Rechnung. Auf etlichen Plätzen kann man dem rutschigen Vergnügen nach Herzenslust frönen



Tirol

Eisstockschießen gehört zum touristischen Standardangebot in Tirol. In vielen Orten gibt es Bahnen. Genaue Details erfahren Sie bei den örtlichen Tourismusbüros. In Innsbruck betreibt die Stadt fünf Kunsteislaufplätze. Die Eislaufplätze befinden sich am Sportplatz Hötting-West, im Stadtpark Rapoldi, in Igls bei der Patscherkofelbahntalstation, am Baggersee und am Sparkassenplatz.



Vorarlberg

In Vorarlberg gibt es viele Angebote dem eisigen Vergnügen nachzugehen. Genaue Details erfahren sie auf der Homepage vorarlberg.at.



Ein Eisläufer am zugefrorenen See. (Bild: APA/ALOIS LITZLBAUER)


Sicherheit beim Eislaufen

Beim Natureislaufen gibt es aber auch einige Verhaltensregeln, die Sie beachten sollten. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) warnt davor, die Gefahren auf natürlichen Gewässern nicht zu unterschätzen und gibt Tipps, damit unter ihnen das Eis nicht zu dünn wird.


Verhaltensregeln auf Natureis:

  • Eislaufen Sie nur auf offiziell freigegebenen Gewässern.
  • Vor dem Betreten von Eisflächen beachten Sie die Warntafeln und Sperrzonen.
  • Prüfen Sie die Festigkeit der Eisflächen vor dem Betreten. Die Beurteilung der Tragefähigkeit einer Eisfläche kann tückisch sein. Am Randbereich erste Versuche unternehmen. Es darf bei Belastung KEINE Bewegung erkennbar sein, KEINE Sprünge, Luftblasen oder gar Geräusche machen.
  • Halten Sie Ausschau nach Rissen, Sprüngen und dunklen Eisflächen, die auf dünnes Eis schließen lassen.
  • Gehen Sie niemals alleine Eislaufen. Entfernen Sie sich nicht von anderen Eisläufern weiter als auf Rufdistanz.
  • Vorsicht bei Unterbrechungen im Eis, wie zum Beispiel Bootsanlegestellen.
  • Natureis kann Sprünge, Buckeln und Brüche aufweisen, daher herrscht erhöhte Sturzgefahr.


Verhalten bei Unfällen:

  • Alarmieren Sie sofort die Rettungskräfte! Feuerwehr 122 und Wasserrettung/Rettung 144.
  • Versuchen Sie niemals eine Bergung ohne Seilsicherung oder Sicherung durch einen zweiten Helfer.
  • Verwenden Sie Hilfsmittel wie Bretter, Leitern, Stangen, Seile, Kleidungsstücke. (Packen Sie eventuell für alle Fälle ein Seil vor Ihrem Ausflug ein).
  • Es gilt sich auf breiter Unterlage liegend dem Eingebrochenen zu nähern. Prüfen Sie vorher die Tragfähigkeit der Eisdecke.




Übersicht