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"Der Gucci-Krieg - Mode, Männer und ein Mord"
In "Der Gucci-Krieg - Mode, Männer und ein Mord" enthüllt die Autorin Jenny Gucci, Hintergründe, Intrigen und Machenschaften in einem der berühmtesten Modehäuser der Welt.
"Der Gucci-Krieg: Mode, Männer und ein Mord" von Jenny Gucci, erschienen im Dort-Hagenhausen-Verlag. Preis: 20,60 Euro.
Gucci – wenn Sie den Namen hören, woran denken Sie? Luxuriöse Handtaschen, große Sonnenbrillen und Jetset-Glamour? Doch die Wirklichkeit sieht anders aus, sagt zumindest Jenny Gucci, die Ex-Frau des millionenschweren Modeunternehmers Paolo Gucci. Er starb vor 14 Jahren und dreht sich jetzt wahrscheinlich im Grab um: Denn seine Ex-Frau hat ein Buch über die Skandale im Gucci-Clan geschrieben. 14 Jahre lang war Jenny mit Paolo Gucci verheiratet. In Großbritannien und den USA ist das Buch bereits ein Bestseller und ruft daher auch in Deutschland und Österreich große Presseresonanz hervor. Ö3-Society-Reporterin Georgia Schultze hat die Autorin getroffen:

Jenny Gucci im Interview
Sie ist ein englisches Mädchen aus der Mittelschicht – er einer der reichsten Männer der Welt. Und er bietet ihr ein Leben wie im Märchen: "Es war ein wundervolles Leben, schöne Kleider und ein großartiger Lebensstil. Und ich kann nicht sagen, dass es nicht großartig war das Geld zu haben. Es war wundervoll", erinnert sie sich. Als Jenny Gucci sich dann aber scheiden lässt, sieht sie keinen Cent: Um dem Gericht zu beweisen, dass er kein Geld für die Scheidung hatte, ließ er ungefähr zehn Pferde verhungern. "Das war das Schlimmste. Er entschied sich, seine Araber-Pferde nicht mehr zu füttern. Er hatte Hunderte und es war abscheulich. Einfach abscheulich." Jenny Gucci sagt, es fällt ihr schwer darüber zu sprechen.
Die liebe Verwandtschaft
Innerhalb der Familie tobt ein erbarmungsloser Krieg um Macht und Geld, erzählt Jenny Gucci weiter. Es fing bei despotischen Ehemännern, die sich unzählige Freundinnen leisten an und hörte bei intriganten Müttern und Ehefrauen, denen jedes Mittel recht ist, auf. Und sogar einen Mord hat es in der Familie gegeben. Maurizio Gucci – vor 14 Jahren erschossen im Auftrag seiner Ehefrau. Sehr sehr dickköpfig, sehr sehr grausam, urteilt Jenny Gucci über ihre ehemalige Familie. Und Auch nach dem Tod ihres Ex-Mannes sieht Jenny ihre Verwandtschaft noch regelmäßig – vor Gericht. Gestritten wird um Geld und über die Rechte am Namen Gucci, unter dem Jenny versucht, Bettwäsche und Kosmetik auf den Markt zu bringen. Und darüber, ob Jenny jemals rechtsgültig mit Paolo verheiratet war. Der hat das nämlich vor Gericht bestritten.
Genug Geld ist ein sehr relativer Begriff. Und: Glück kann man nicht kaufen. Lernt man aus der Biographie von Jenny Gucci – in der sie mit ihrer ehemaligen Familie abrechnet.
Stoff für Hollywood
Eine Familien-Saga, wie gemacht für einen Hollywood Film. Dachte sich offensichtlich auch der Regisseur Ridley Scott. Dieser plant nun die Verfilung des Gucci-Mordes. Für die Rolle der Ehefrau wünscht er sich Angelina Jolie.

Es kommt wie immer auf die "Sichtweise" der Dinge an,
da werden halt zwei Meinungen aufeinander prallen, ihre und die der Familie; jetzt kommt die Dame wahrscheinlich zu dem was SIE will, Geld.
Aber wen interssieren schon menschliche Abgründe??? Da braucht man ohnehin nur die Tageszeitung aufschlagen und schon purzeln sie einem entgegen.......
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