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Eine Lego-Figur auf seiner Reise ins All. (Bild: Youtube)

Jugendliche schickten Lego-Figur ins All

Zwei kanadische Jugendliche haben eine Lego-Figur mit einem Ballon in Richtung All geschickt. Ein Youtube-Video dokumentiert im Zeitraffer die Reise des Plastik-Astronauten, der es zumindest bis in die Stratosphäre geschafft haben soll.



"Raumschiff" aus Styropor

Für ihr ganz persönliches Raumfahrtprogramm bestellten die beiden 17-jährigen Mathew Ho und Asad Muhammad im Internet einen Wetterballon und bastelten ein "Raumschiff" aus Styropor. Dies statteten sie demnach mit vier Kameras und einem GPS-fähigen Handy zur Ortung der Position aus und hängten es an einen mit Helium gefüllten Ballon. An einer Nähmaschine fertigten sie einen Nylon-Fallschirm, um dem "Astronauten" die sichere Rückkehr auf die Erde zu ermöglichen.

Medienberichten zufolge gelang es den beiden Schülern, das "Raumschiff" bis in 24 Kilometer Höhe zu bringen. Der Weltraum beginnt zwar erst in einer Höhe von hundert Kilometern, ihr Lehrer Lecourgos Papathanasakis sprach dennoch von einer "erstaunlichen Reise".

Ob ihr kleines Experiment, das sie immerhin rund 500 kanadische Dollar (380 Euro) gekostet hat, überhaupt funktionieren würde, wussten Ho und Muhammad dabei zwischenzeitlich selbst nicht. Sie verloren in sieben Kilometern Höhe den Kontakt zu dem GPS-Empfänger. Kurze Zeit später erhielten die beiden jedoch erneut ein Signal: Der Lego-Mann war in die Atmosphäre zurückgekehrt und sicher auf einem Feld 120 Kilometer von seinem Startpunkt entfernt gelandet. Insgesamt dauerte die Reise 97 Minuten, bevor der Ballon in einer Höhe von 24 Kilometern zerplatzte. (AFP)


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