Ö3-Gamecheck: "Prof. Layton und die Schatulle der Pandora"
Abseits von den herbstlichen Actionkrachern gibt es ein intelligentes Spiel für kreative Zocker, die es gemütlicher mögen. "Prof. Layton und die Schatulle der Pandora" ist ein spannender Mix aus Comicabenteuer und Rätselheft.
Plattform:
NDS
Genre:
Denkspiel
Spieleranzahl:
1
freigegeben ab:
7+ (PEGI)
erhältlich seit:
25. September 2009
Unverbindliche Preisempfehlung:
40 Euro
Es ist gut ein Jahr her, dass Professor Hershel Layton sein Debut als Meisterdetektiv in Europa feierte. Im mysteriösen Dorf St. Mystere konnte er verschiedene Geheimnisse aufdecken und musste mit seinem Gehilfen Luke einige schwierige Rätsel lösen. Der Professor fand in Europa so viel Anklang, dass jetzt ein zweites Abenteuer, welches sich rund um die mysteriöse Schatulle der Pandora dreht, erhältlich ist. Kann das neueste Abenteuer des britischen Hutträgers genauso überzeugen wie der Vorgänger? Dieses Geheimnis gehört gelüftet.
Story
Sie schlüpfen in die Rolle des schlauen Professors und seines Assistenten. Gleich zu Beginn - ein grausiger Mord an Professor Laytons Mentor, Dr. Schrader. Dieser wollte zuvor Professor Layton in das Geheimniss um die Schatulle der Pandora einweihen. Doch nun fehlt jede Spur von der Schatulle und dem Mörder. Einzig eine Zugfahrkarte ohne jegliche Angabe eines Reiseziels dient Ihnen als Hinweis.
Gameplay
Das Spiel ist ein interaktiver Krimi mit einer simplen Point'n'Click-Steuerung. Man erkundet die Umgebung und untersucht diese, indem man mit dem Stift auf den Touchscreen des DS tippt. Dabei findet man immer wieder Hinweise, die in verschiedensten Rätselaufgaben versteckt wurden. Man trifft bei der Suche nach dem Mörder immer wieder auf skurrile Gestalten, mit denen man sich unternhalten kann. Dabei bitten sie den Spieler um Rat oder Hilfe, indem man eine Aufgabe löst. Sind die Rätsel zu schwer, kann man Hinweismünzen, die man im Spiel sammeln kann, gegen hilfreiche Tipps eintauschen. Insgesamt sind 150 harte Kopfnüsse im Spiel verteilt und 33 Weitere zum Download verfügbar.
Grafik
Man darf sich auf handgezeichnete Charaktere und Hintergründe im Stile von Tim-und-Struppi-Comics freuen. Die Höhepunkte sind die zahlreichen kinoreifen Trickfilmsequenzen.
Sound
Endlich ein japanisches Spiel mit einer ordentlichen deutschen Sprachausgabe - und die ist auch noch wirklich ordentlich geworden. Dazu gibt es eine passende Sound-Untermalung, die den Spieler sofort ins alte Europa versetzt. Alleine der Klang der Ziehhamonika versetzt einen sofort in ein kleines Cafe in Paris oder in ein kleines Bistro irgendwo in der Provence.
Fazit
Es ist eines der schönsten Rätselbücher, die ich seit langem gesehen habe. Grafik und Sound sind stimmig, und obwohl ich in meiner Schulzeit besonders Textaufgaben nicht ausstehen könnte: In "Professor Layton und die Schatulle der Pandora" sind diese so geschickt und spannend in der Story verpackt, dass man richtig gierig nach der nächsten Aufgabe sucht. Wer ein ruhiges Spiel sucht, das statt die Daumenmuskulatur, die eigenen grauen Zellen trainiert, ist bei diesem Spiel richtig.
Das Spiel bekommt von mir 8 von 10 Gamecheck Points.
"Professor Layton und die Schatulle der Pandora" für Nintendo DS vorab für Sie getestet von Shin Chang
Die neuesten Games vorab für Sie getestet. Der Ö3-Gamecheck jeden Freitag um 6:40 Uhr im Ö3-Wecker.
Klick-Tipp
Auf der "Prof. Layton"-Website kann man auf einer aufwendig gemachten Seite bereits vorab einige kleine Rätsel probieren. Das Spiel ist zwar für Spieler ab sieben freigegeben, da einige Fragen im Spiel doch recht anspruchsvoll sind, ist es eher für Kids ab 12 geeignet.

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