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as "Eyepet" aus dem gleichnamigen Konsolenspiel zeigt die Zunge. (Bild: Sony)

Ö3-Gamecheck: "EyePet"

Was passiert, wenn man ein Monchhichi mit einem Tamagotchi kreuzt? Heraus kommt "EyePet", ein virtuelles Haustier für Playstation 3. Ob das Spiel den obligatorischen Hamster im Laufrad aus dem Kinderzimmer vertreibt?


Elektronische Haustiere sind für viele Spieler eine gute Alternative zum echten Haustier, wie im Fall von Nintendogs, oder treiben ihre Besitzer in den Wahnsinn, siehe das in den 90ern sehr beliebte Tamagotchi. Mit dem neuen Game "EyePet" entsteht eine neue Spezies in der Welt der virtuellen Haustiere.



Plattform:
PS3
Genre:
Simulation
Spieleranzahl:
1 -
freigegeben ab:
3+ (PEGI)
erhältlich seit:
23.10.2009
Preis:
Spiel - 30 Euro
Spiel + Kamera - 50 Euro

Gameplay

Sie erhalten zu Beginn ein virtuelles Ei. Daraus schlüpft ein Monchhichi ähnliches Wesen, eine Mischung aus Katze und Affe. Als stolzer, virtueller Haustierbesitzer müssen Sie sich natürlich um Ihren neuen Liebling kümmern. Neben der Erziehung stehen auch Betreuung und Pflege auf dem Stundenplan. Es muss gefüttert und unterhalten werden, im Krankheitsfall steht sogar Patientenpflege auf der Tagesordnung. Weiters kann man das Tier nach Herzenslust umstylen (Fell kämmen, Kleidung kaufen, etc.). Das "EyePet" entwickelt sich aber auch selbst weiter. Mit der Zeit gewinnt es an Intelligenz, Ausdrucksstärke und wird beweglicher.


Trailer



Steuerung:

Zum Spielen braucht man eigentlich keine Controller, sondern hauptsächlich nur eine PS3-Kamera. Diese überträgt Ihre Bewegungen auf den Bildschirm. Sie können direkt mit Ihren Händen das Tierchen streicheln, füttern und zum Spielen auffordern. Dabei reagiert das virtuelle Haustier realistisch wie ein echtes Lebewesen. Ein echtes Highlight ist die Möglichkeit, das neue Familienmitglied mit Spiezeug zu versorgen. Wenn man beispielsweise ein Auto, eine Blume oder ein Flugzeug auf ein Blatt Papier malt und dieses in die Kamera hält, zeichnet das Tier dasselbe Motiv nach und kann damit spielen. Es wird auf wundersame Weise zum Leben erweckt und interagiert anschließend mit dem Tier. Das "EyePet" kann danach sogar mit dem Auto, das mit dem Controller gesteuert wird, herumfahren.


Der Ö3-Gamecheck mit Shin Chang.

Fazit:

Die Vorteile zum gewöhnlichen Haustier liegen auf der Hand: "EyePet" macht nichts kaputt, produziert keinen Dreck und Folgekosten wie Futter, Tierarzt und Co. fallen ebenfalls nicht an. Natürlich ist es kein Ersatz für ein echtes Haustier. Für Kids, die keine Tiere halten dürfen, ist das Game aber eine echte Alternative. Eltern mit Kinder zwischen vier und zehn Jahren sollten sich das Spiel unbedingt anschauen und vielleicht auf die Weihnachtsliste setzen. Das kleine "EyePet" ist zum Verlieben süß und technisch gesehen wirklich eine Innovation im Kinderzimmer. Erwachsene Spieler sollten aber die Finger davon lassen. Das Spiel ist kein "echtes" Computerspiel. Es hat kein wirklich anspruchsvolles Gameplay. Auch die Langzeitmotivation hält sich eher in Grenzen.

Das Spiel bekommt von mir 7 von 10 Gamecheck-Points.




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