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Screenshot "Rabbids Go Home" (Bild: Ubisoft)

Ö3-Gamecheck: "Rabbids Go Home"

Klein, schnell und absolut größenwahnsinnig – das sind die verrückten Rabbids. Einmal mehr kehren sie auf den Planeten Erde zurück, mit dem Ziel den Menschen gehörig einzuheizen. Bereit für eine Ladung "BWAHHHH"?


Plattform:
Wii
Genre:
Geschicklichkeit
Spieleranzahl:
1
freigegeben ab:
7+ (PEGI)
erhältlich seit:
5. November 2009

Story

Die Story ist schnell erzählt: Die verrückten Alien- Häschen haben wieder einmal kräftig Party auf der Erde gefeiert. Jetzt wollen sie wieder nach Hause auf den Mond. Nachdem Häschen bekanntlich keine großen Raketenwisschaftler sind, beschließen Sie, einen Müllberg bis zum Mond zu bauen. Jetzt muss aber der Müll irgendwo her... Die grobe Grundgeschichte des Spiels ist, wie gesagt, der Bau des Turms zum Mond. Tatsächlich übt "Rabbids Go Home" ein bisschen versteckte Sozialkritik: Die Menschen werden als konsumgeiles, verschwenderisches Volk dargestellt, dessen einziger Lebensinhalt der Besitz von verfügbarem Eigentum ist und das dabei völlig vergisst, wie es ist, wirklich zu leben.



Video: Ein Verzweifelter Versuch


Gameplay

Auf die Plätze fertig los: Sie fahren mit zwei Häschen und einem Einkaufswagen durch die Welt und sammeln Müll als Baumaterial. In 40 Levels wird brav alles mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest ist - egal ob Schilder, Gartenzwerge, Dosensuppen oder Klopapier. Der gesammelte Müll wird dann wortwörtlich ins Klo geleert. Denn die Kanalisation bietet direkten Transport zur Mond-Turm-Baustelle. Auf der Jagd nach Material müssen die Hasen über wackelige Bretterbrücken, an stacheligen Kakteen vorbei und bissige Hunde mit einem "BWAHHH" in die Flucht schreien.


Der Einkaufswagen bekommt im Laufe des Spiels eine Vielzahl von Funktionen. Sie können das Hasengefährt um ein Flugzeugtriebwerk erweitern oder gleich zu einen Jet-Ski umbauen. Darüber hinaus bietet "Rabbids Go Home" erstmals die Möglichkeit, selbst kreierte Rabbid-Avatare in der Wii-Fernbedienung individuell anzupassen, zu sammeln und diese augenblicklich im Spiel zum Einsatz kommen zu lassen. Aber so wahnsinnig witzig und verrückt die Rabbids auch sind, so flüssig ihr neues Abenteuer auch programmiert ist, schleicht sich hin und wieder ein bisschen Monotonie ins Gameplay - Müllsammeln halt. Und auch der Schwierigkeitsgrad steigt nicht sonderlich stark an, wenn man es nicht gerade darauf anlegt, alles bis auf den winzigsten Brösel einzusammeln.


Video: Gameplay-Trailer


Grafik & Sound

Niedliche Häschen und verwirrte Menschen in einer vollgemüllten Umgebung - dieses Bild bietet sich im Spiel. Optisch keine Kunst, aber lustig zum Anschauen. Dazu gibt es ganz wilden Sound Marke "Techno-Polka"!


Der Ö3-Gamecheck mit Shin Chang.

Fazit

Statt wie in den Rabbid-Vorgängern eine simple Partyspielsammlung zu servieren, gibt's diesmal ein Rennabenteuer. Es ist eine wilde Mischung aus Geschicklichkeit, Action, viel Chaos und jeder Menge schrägem Humor. Das Game ist simpel und sorgt auch bei kleinen Spielern für wenig Frustmomente. Wer sein Gehirn einfach mal ausschalten möchte und Lust auf alberne Unterhaltung hat, ist mit den Häschen bestens bedient. Lacher sind im Minutentakt garantiert. Anspruchsvolle Spieler werden aber am simplen Gameplay eher keinen Spass finden.

Das abgedrehte Spiel bekommt von mir 7 von 10 Gamecheck-Points.





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