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Ö3-Gamecheck: "Zelda: Spirit Tracks"
Eine Ikone der Videospiel-Historie - Link - kehrt in "The Legend of Zelda: Spirit Tracks" zurück. Auf Nintendo DS muss der junge Held wieder die schöne Prinzessin Zelda befreien.
Plattform:
DS
Genre:
Adventure
Spieleranzahl:
1 | 4 über DS-Link
freigegeben ab:
7+ (PEGI)
erhältlich seit:
11. Dezember 2009
UVP:
50 Euro
Es war einer der herausragenden Momente der Videogame-Geschichte: 1986 wurde Prinzessin Zelda aus dem Königreich Hyrule entführt und der junge Held Link musste daraufhin eine mutige Rettung wagen. Im neuen Abenteuer "The Legend of Zelda: Spirit Tracks" wird alles anders: Zum ersten Mal in der 23-jährigen Geschichte von "The Legend of Zelda" lässt die Prinzessin die üblen Klauen der Unterwelt hinter sich und geht mit Link gemeinsam auf Abenteuer. Ihr Geist begleitet Link bei seinem Versuch, Hyrule zu retten.
Gameplay
Eure Aufgabe ist es, ganz Hyrule nach Schätzen, Waffen und Co. abzugrasen und das fantastische Land ist verdammt groß. Zum Glück hat Link gerade erst sein Lokführer-Diplom erhalten. Mit einem Zug bereist er das Land und versucht die heiligen Schienen wiederzufinden. Wer fleißig Hyrule mit seinem Zug bereist, findet wieder die beliebten Nebenaufgaben. Über das ganze Land sind beispielsweise unzählige Schatzkisten oder viele kleine Nebenereignisse verteilt. Achten Sie vor allem auf Bahnsteige - Diese führen in Dörfer und abgelegene Gegenden. In den Dörfern begegnen Euch allerhand Händler und Nebenfiguren. Doch das Hauptaugenmerk liegt natürlich wieder auf den unzähligen Dungons und den darin lauernden Feinden und Rätseleinlagen. Da kommt die Prinzessin wieder ins Spiel, denn diese kann als Geist die Kontrolle über riesige Rüstungen – die Phantoms – übernehmen. Praktisch, denn Ihr könnt sowohl Link als auch Zelda einsetzen um Gegner zu bekämpfen, Rätsel zu knacken und Geheimnisse zu lüften.
Bis zu vier Links?
Viel getan hat sich hingegen im Mehrspielerpart: In kleinen Labyrinthen jagen nun bis zu vier Links gleichzeitig nach auftauchenden Kristallen. Dabei weicht Ihr Phantomen aus, aktiviert Falltüren und legt Bomben.
Steuerung
Per Stift und Touchscreen zeichnet man die Anweisungen auf den Bildschirm des DS. Die Kämpfe gehen flott von der Hand und auch die Extrawaffen wie Bomben und Bumerang funktionieren fast allesamt sehr zuverlässig. Besonders witzig: Die Spielsteuerung mit dem im DS eingebauten Mikrofon. Bläst man im Luftkanonen-Modus hinein, entstehen kleine Tornados die Gegener einfach wegwirbeln. Mit dem künstlichen Wind kann Link ebenfalls Schlüssel von Plattformen blasen oder Nebel lichten. Sobald man die Flöte des Landes erhält gibt eine weiteres "Blas"-Feature: Per Stylus bewegt Ihr die Panflöte, durchs Blasen entlockt Ihr dem Instrument Töne. Bei der richtigen Melodie offenbaren sich kleine Geheimnisse.
Grafik
Der Comic-Look aus "The Wind Waker" wurde beibehalten. Einige Zelda-Puristen wehren sich zwar gegen diesen Look, aber das ist Geschmackssache. Ansonsten ladet das Spiel recht zügig und auch die Zwischensequenzen reihen sich nathlos ins Geschehen.
Fazit
Neu und revolutionär ist bei "The Legend of Zelda: Spirit Tracks" rein gar nichts. Eigentlich ist es sogar ein richtiger Klon des letzten Teils "Phantom Hourglass" aus dem Jahr 2007, der im übrigen mit fast vier Millionen verkauften Einheiten der meistverkaufte Zelda-Titel ist. Aber die zeitlose Mischung aus kniffligen Rätseln, spannender Story und motivierender Nebenaufgaben überzeugen. Mit der innovativen Mikrofonsteuerung werden auch noch die letzten Bedenken weggeblasen. Abenteuerer die einen DS ihr Eigen nennen, sollten unbedingt zugreifen.
Das Spiel bekommt von mir 9 von 10 Gamecheck-Points
"The Legend of Zelda: Spirit Tracks" vorab für Sie auf Xbox360 getestet von Shin Chang

Naja meistverkaufter Zeldatitel...
bigteddie, vor 100 Tagen, 18 Stunden, 25 Minuten
...ist meiner Ansicht nach dann doch Ocarina of Time mit weit über 7 Millionen verkauften Einheiten;)
Ansonsten guter Test:)
Lg Hans
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