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Computerspieler probiert ein Game in 3D. (Bild: Reuters)

Gaming-Trends '10: Mehr Bewegung in 3D

Endlich erwachen auch die Computerspielhersteller aus dem Winterschlaf und kündigen allerlei HighTech- und Gaming-Zubehör für 2010 an. Hier gibt's die Highlights.


Trend 1: Mehr Bewegung.

Sony startet im Herbst mit ihrem "Move-Controller" durch. Dieser funktioniert ähnlich der Wii-Steuerung, mit bewegungssensitiven Controllern in Kombination mit einer Kamera. Der "Motion Controller", der aussieht wie eine TV-Fernbedienung mit einem bunten Ball am Ende, funktioniere über die für die PS3-entwickelte Eye-Kamera und solle ab Herbst für rund 70 Euro in den Geschäften stehen - Kamera und Spielesoftware inklusive. Weiters soll als Zubehör noch ein kleiner "Sub-Controller" mit analogem Steuerknüppel für den Daumen verfügbar sein, den ein Spieler in die freie Hand nehmen und damit die Funktionen des herkömmlichen Controllers ersetzen kann.


"Move Controller"



Statt Knöpfe zu drücken oder einen Controller in der Luft zu schwingen, bewegt sich bei "Project Natal" der ganze Mensch, um mit dem Spiel zu interagieren. Eine Kamera und ein Infrarot-Tiefensensor sollen die Bewegungen der einzelnen Personen vor dem Erfassungsgerät in 3-D genau erkennen und auch unterschiedlichen Personen richtig zuordnen können.


"Natal"



Trend 2: Aufbruch ins 3D-Zeitalter

Das 3D-Kino-Spektakel "Avatar" hat es vorgemacht und mit den neuen 3D-TV-Geräten kommen auch 3D-Games ab April in heimische Wohnzimmer. Viele Spiel gibt es dafür derzeit noch nicht, aber die neuen Geräte können auch "alten Spiele" einen neuen Look verpassen. Ein eingebauter Prozessor im TV-Gerät rechnet das zweidimensionale Bild um und mit einer sogenannten "Shutter-Brille" sieht der Spieler ein dreidimensionales Bild am Bildschirm. Laut Samsung Home-Entertainment Verantwortlichen Rene Zeman wirken die umgerechneten 2D-Games fast wie echte3D-Games. Aber halt nur fast, denn im direkt Vergleich, merkt man doch einen starken Unterschied zwischen echten 3D-Spielen und den umgerechneten 2D-Spielen. Bei der "fake 3D"-Variante wird nur ein Tiefeneindruck erzeugt. Effekte wie aus dem Bildschirm herausragende Gegenstände gibts nur in echten 3D-Games.




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