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Artwork "Final Fatasy XIII-2" (Bild: Square Enix)

Ö3-Gamecheck: "Final Fantasy XIII-2"

Vor 25 Jahren stand eine kleine japanische Computerspielfirma vor der Pleite - ihre letzte Hoffnung: Ein Rollenspiel mit dem passenden Namen "Final Fantasy". Damit war der Grundstein einer millionenfach verkauften Kultserie gelegt. Jetzt geht die "Fantasy" weiter.


Vorab für Sie getestet von Shin Chang, im Ö3-Wecker vom 3. Februar 2012.

Wer "Final Fantasy" kennt, weiß, worauf man sich einlässt: Zig Stunden Spielzeit, epische Story, Charaktere, mit denen der Spieler mitfühlen kann und dazu gibt es spektakuläre Special Effects und kinoreife Zwischensequenzen. Ab sofort gibt es zum offiziellen 13. Ableger der Serie, eine Fortsetzung mit der Kennziffer "XIII-2"


Story

Die Geschiche passiert ein paar Jahre nach dem Vorgänger-Spiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle der Heldin Serah. Im letzten großen Kampf hat sie ihre Familie und ihre Heimat verloren und auch die neue Zuflucht ist in Gefahr. Serah wird von ihrer verschollenen Schwester Lightning gewarnt und sie will nach ihr suchen. Hilfe bekommt sie aus der Zukunft von dem Zeitreisenden Noel. Mit ihm zusammen begibt sie sich auf die Fährte von Lightning. Doch um ihre Freunde und Familie vor dem Untergang zu bewahren, muss sie durch Raum und Zeit reisen.


Screenshot "Final Fatasy XIII-2" (Bild: Square Enix)


Gameplay

Wie immer ist das Ziel, das Böse in seine Schranken zu weisen. Dafür läuft man durch die futuristische Spielwelt, löst Rätsel, erledigt Aufgaben und vernichtet allerlei Monster und Gegner. Das war's spielerisch dann auch schon. Die restlichen 50 Prozent der Spielzeit gibt's Filmsequenzen, die die Geschichte erzählen. Natürlich gibt es wieder ein paar Neuerungen. Das Gameplay ist nicht mehr so linear wie im Vorgänger und der Spieler hat deutlich mehr Einfluss auf das Spielgeschehen. Nicht zuletzt auch durch die Zeitreisen, denn damit haben Aktionen, die der Spieler in der Zukunft oder Vergangenheit ausführt, eine direkte Auswirkung auf andere Zeitabschnitte. Auch am Kampfsystem wurde gebastelt. Die bekannten Bestien aus der Serie wurden entfernt und dafür ein Pokemon-artiges Sammelsystem eingebaut. Im Spiel lassen sich mehr als 150 Monster einfangen und zur Heldentruppe hinzufügen. Jede Kreatur verfügt über individuelle Fähigkeiten, die die taktischen Möglichkeiten des Kampfsystems deutlich erweitern.


Steuerung

Bei Rollenspielen zählt nicht die Fingerfertigkeit, sondern die Taktik. Die komplexe Steuerung und Kampftechnik ist für Profis sicher kein Problem, Neulinge hingegen werden sich anfangs gar nicht auskennen. Mit ein bisschen Übung ist auch das zu meistern. Einzig die Kamera folgt im Spiel oft ihren eigenen Gesetzen und nervt.


Screenshot "Final Fatasy XIII-2" (Bild: Square Enix)


Grafik & Sound

Kulleraugen und Special Effects: "Final Fantasy XIII-2" ist eine einzige Anime-Grafik-Orgie. Leider gibt's im Spiel nur eine englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln.


Der Ö3-Gamecheck mit Shin Chang

Fazit

Das Spiel bietet deutlich mehr fürs Geld als der Vorgänger. Die Entwickler haben sich die Kritik der Spieler zu Herzen genommen und man hat deutlich mehr Einfluss auf das Spielgeschehen. Action abseits der Hauptstory bieten zahlreiche Minigames und Sammelelemente. Doch das alles hat natürlich seinen Preis, besonders Neulinge wird der Einstieg in die komplexe Welt schwerfallen und die sehr verworrene Story trägt ebenfalls ihren Teil bei. "Final Fantasy XIII-2" ist ein richtiges Fangame.

Das Spiel bekommt von mir gerade noch 8 von 10 Gamecheck-Points.


Packshot "Final Fatasy XIII-2" (Bild: Square Enix)

Spielinfo

Plattform:
PS3, Xbox360
Genre:
Rollenspiel
Spieleranzahl:
1
Frei gegeben ab:
16+ (PEGI)
Erhältlich seit:
2. Februar 2012
UVP:
rund 60 Euro


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