Armut in Österreich

Der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Krankheit, ein Unfall. Jede Verschlechterung der Einkommenssituation kann für Familien und Einzelpersonen mit einem geringem Einkommen in die Schuldenfalle und in Folge zu einem jahrelangen Leben an der Armutsgrenze führen.

Bettelnde Hände mit ein paar Cent-Stücken
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Armut versteckt sich

Viele der Betroffenen bemühen sich, ihren Umstand zu verheimlichen und kämpfen sich durch. Viele isolieren sich, bevor sie anderen ihre Notlage eingestehen. Sich ans Sozialamt oder an Beratungsstellen zu wenden ist oft eine große Hürde und kostet viele eine große Überwindung.

Nicht nur für Erwachsene, besonders auch für Kinder bedeutet der permanente Verzicht eine schwere psychische Belastung, was oft zur Ausgrenzung führt.

Was bedeutet armutsgefährdet?

Rund eine Million Menschen (12-13% der Bevölkerung) sind in Österreich laut Statistik Austria armutsgefährdet. Als armutsgefährdet gelten Personen mit niedrigem Haushaltseinkommen: Die Schwelle (sogenannte „Armutsgrenze“) liegt in Österreich bei 951 Euro netto pro Monat. Bei mehreren Personen in einem Haushalt erhöht sich dieser Schwellenwert für jeden Erwachsenen um 475 Euro, für jedes Kind um 285 Euro.

Was bedeutet arm?

Rund eine halbe Million im Land gilt als „manifest arm“, liegen mit ihrem Einkommen also unter der Armutsgrenze und haben zusätzlich mit Einschränkungen in einem zentralen Lebensbereich, also etwa bei der Wohnqualität oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder auch in der ausreichenden und qualitativen Versorgung mit Lebensmitteln, zu kämpfen.

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Die Team Österreich Tafel soll besonders Bedürftigen helfen

Wen betrifft es besonders?

Fakten, die Armut in Österreich spürbar machen:

Mehr Daten und Fakten zum Thema Armut

Statistik Austria

Armutsgefährdung in Österreich

Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz


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