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Mehr Kontrollen auf den Pisten?
Die Skisaison hat kaum begonnen, da häufen sich bereits Meldungen von tragischen Unfällen. Am Wochenende stirbt ein 5-jähriger Bub im Pongau nach einer Kollision mit einer Pistenraupe, in Kärnten wird ein Kind bei einer Kollision schwer verletzt.
Ö3-Wecker mit Benny Hörtnagl, 29. Dezember 2011
Mehr als neun Millionen Menschen tummeln sich im Winter auf heimischen Pisten, dabei kommt es zu 60.000 Unfällen. Die meisten Unfälle sind auf zu schnelles Fahren und Selbstüberschätzung zurückzuführen. Eine Frage, die sich daher immer wieder stellt: Sollte auf den Pisten mehr kontrolliert, vielleicht auch gestraft werden?
Ein klares Nein zu mehr Kontrollen auf den Pisten kommt vom Kuratorium für alpine Sicherheit – das sei in der Praxis weder möglich noch sinnvoll. Dafür gibt es einen klaren Apell zur Einhaltung der Pistenregeln. Unter folgendem Link finden Sie zehn Verhaltensregeln für die Piste, aufgestellt von der FIS.
Neben "Rücksichtnahme auf andere Skifahrer" und "Beachten der Zeichen" findet sich dort auch die Anweisung immer einen Ausweis beim Skifahren mitzuführen. Dieser ist im Falle eines Unfalles notwendig, damit Sie Ihre Personalien angeben können.
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