Wundertüte

Caritas Wien_Georgi Lossmann-Iliev

So wird aus Handys Spendengeld

Ein altes Handy ist nur für den nichts mehr wert, der es nicht mehr braucht und einfach in seiner Schublade liegen lässt. Denn jedes unbenutzte Handy kann noch zu Spendengeld werden.

So funktioniert die Verwertung

Die Verwertung der Geräte läuft das ganze Jahr über im eigens für die Ö3-Wundertüte geschaffenen Althandy-Verwertungszentrum der Caritas in Wien: Zwölf ehemals langzeitarbeitslose Menschen finden hier wieder einen Zugang zum Arbeitsmarkt: Sie sind mit der Aufarbeitung des Handyberges beschäftigt, testen die Geräte und sortieren sie in schrottreife und funktionstüchtige.

Funktionstüchtige Handys:

Noch funktionierende Handys werden aufbereitet und können so weiterverwendet werden.

Die Geräte werden an spezialisierte Großhändler in Asien verkauft und gehen nach dem Aufbereitungsprozess hauptsächlich in Schwellen- und Entwicklungsländer - nur dort gibt es einen Markt für große Mengen an Secondhand-Handys. So werden die Laufzeiten der Handys oft bis zum Ende ihrer Lebensdauer ausgeweitet - und damit werden in hohem Maße Ressourcen geschont.

Außerdem trägt die über Secondhand-Geräte für eine breitere Bevölkerungsschicht erschwingliche mobile Kommunikation in Entwicklungsländern zur Verbesserung der persönlichen Lebenssituation bei: in der Kommunikation, im Zugang zu Informationen, in der sicheren Abwicklung von Geldtransfers, als Basis eines Kleingewerbes zur Sicherung der Lebensgrundlage.

Wundertüte

Caritas Wien_Georgi Lossmann-Iliev

Schrottreife Handys:

Kaputte Handys werden von zertifizierten und streng überwachten Betrieben in Europa umweltgerecht recycelt, die gewonnenen Wertstoffe wie etwa Edelmetalle können wiederverwendet werden.