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Claudia Stöckl und Hans Holdhaus mit Kaffeetassen (Bild: Hitradio Ö3)

Hans Holdhaus in "Frühstück bei mir"

Nach den Doping-Geständnis der Triathletin Lisa Hütthaler und den Enthüllungen von Bernhard Kohl stehen weitere Dopingsünder im Visier der Fahnder. Am Sonntag hat der Anti-Doping-Experte Hans Holdhaus bei Claudia Stöckl über seinen Kampf für die Fairness im Sport und Verdachtsmomente gesprochen.


Frühstück bei mir

Persönlichkeiten ganz persönlich. Jeden Sonntag von 9:00 bis 11:00 Uhr mit Claudia Stöckl im Hitradio Ö3.

Der Direktor des Instituts für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung (IMSB) hat im Zusammenhang mit Doping im Hobbysport mehrmals seit 2006 eine Studie zitiert, die besagt, dass 29,7 Prozent der Teilnehmer an Laufveranstaltungen angegeben haben, Substanzen oder Medikamente zu verwenden, die für Spitzensportler auf der Verbotsliste stehen.



Hans Holdhaus lächelt (Bild: APA/BARBARA GINDL)


"Bin schon oft bedroht worden"

Holdhaus hat erstmals von Drohungen gegen seine Person berichtet. Der 63-Jährige erzählte von Einschüchterungsversuchen. "Sie sehen in mir eine Gefahr", so Holdhaus. "Das ist eine kriminelle Szene, die nicht davor zurückschreckt, sich zu rächen", erklärte Holdhaus. "Ich bin auch schon oft bedroht worden, weil sie in mir eine Gefahr sehen. Dass ich zu viel weiß oder Sportlern auf die Spur komme, dass sie dopen."

Zuletzt habe er im vergangenen Jahr Drohungen erhalten. "Diese Aussagen werden anonym übermittelt oder mit einem Zettel hinter der Windschutzscheibe. Darauf stand dann zum Beispiel, ich sollte mir überlegen, was ich weiter sage oder tue. Für diese Leute, die im Hintergrund tätig sind, bedeutet das eine Geschäftsstörung." Bis jetzt habe er vor seiner Frau über diese Vorkommnisse geschwiegen. "Ich war auch nicht bei der Polizei, ich wollte es nicht hochspielen. Sollte es aber jetzt noch einmal vorkommen, würde ich zur 'SoKo Doping' gehen."




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