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Daniela Zeller in Frühstück bei mir
Elf Jahre lang hat Sie Daniela Zeller aufgeweckt und auf dem Weg in die Arbeit begleitet. Am komenden Freitag macht sie das zum letzten Mal. Heute haben wir sie noch einmal ganz persönlich erlebt.
Frühstück bei mir mit Claudia Stöckl, 19. Juni 2011
Vor elf Jahren ist sie, die Publizistikstudentin und Volontärin bei einem Privatradio, zu Ö3 gekommen: Schnell landete sie im Ö3-Wecker, damals als "Sidekick" von Hary Raithofer und Verkehrsredakteurin. Seit ihrer ersten Sendung am 1. August 2000 hat Daniela Zeller zwei Millionen Ö3-Hörer tausende Ö3-Weckerstunden lang begleitet - zuerst mit Hary Raithofer, dann mit Robert Kratky und Andi Knoll. Am 24. Juni nimmt sie Abschied von Ö3.
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"Möchte mich weiterentwickeln"
"Es ist eine sehr bewusste Entscheidung. Ich möchte mich auf meine Tätigkeit als Sprechtechnik-Trainerin konzentrieren und - ehrlich gesagt - nicht mehr um 3:00 Uhr in der Früh aufstehen", so Daniela Zeller im Gespräch mit Claudia Stöckl. "Aber ich bin sehr traurig. Ich war elf Jahre genau am richtigen Platz. Es war eine wunderschöne Zeit!"
In "Frühstück bei mir" erzählte die 34-jährige Niederösterreicherin über ihr Kindheit als Älteste von vier Schwestern: "Ich musste erst lernen, mich nicht ständig zu vergleichen."
Daniela Zeller sprach über Yoga als den Weg zu lernen: "Man lernt sich ganz auf das hier und jetzt zu konzentrieren. Und Tugenden wie Demut und Bescheidenheit nicht als Kleinmachen, sondern als Größe zu sehen."
Und Zeller schwärmte von ihrer großen Liebe, den Unternehmer Wolfgang Rainer: "Irgendwann habe ich beschlossen, dass Liebe nicht leiden bedeuten muss. Kurz nach dieser klaren Entscheidung ist Wolfgang in mein Leben getreten."
Zeller wurde 1976 in St. Pölten geboren. Seit 1999 arbeitet sie in der Ö3-Verkehrsredaktion und ist seit 2000 Mitglied des Ö3-Wecker-Teams.
Die erfolgreiche Buchautorin hat Schauspiel am Franz Schubert Konservatorium und Publizistik an der Universität Wien studiert, sowie eine Sprech- und Coachausbildung absolviert.
"Frühstück bei mir" zum Nachhören
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fille87, vor 689 Tagen, 11 Stunden, 31 Minuten
relativ nerviges psychogequatsche ...
mir ist/war sie immer die liebste
kratky ist oft so anstrengend und knoll lacht zu sehr über seine eigenen witzchen. die randerscheinungen vom wetter sagen mir nicht wirklich zu.
mal sehen, was besseres kommt selten nach, heißt es.
good luck jedenfalls!
Ich finds ...
.... ja total nett, dass sich die Frau Zeller soviel mit dem Leben und div. Weisheiten beschäftigt, aber im Grunde sind das alles Binsenweisheiten. Es ist sehr anstrengend, wenn sich Menschen (in dem Fall die Zeller und die Stöckl) hochtrabend über Grundlegendes im Leben unterhalten, als hätten sie es grad erfunden.
chris38
,
vor 704 Tagen, 13 Stunden, 22 Minuten
Gäste, die hochtrabend dahergeredet haben, waren in meiner Erinnerung schon einige in der Sendung.
Bei Daniela Zeller konnte ich persönlich diesen Wesenszug überhaupt nicht erkennen - sie hat ja niemandem etwas überzustulpen.
Ihr Coaching ist ein Angebot, das man ganz zwanglos absolviert.
Genauso habe ich auch ihre Sicht aufs Leben wahr genommen - sie hat aus meinem Empfinden keineswegs versucht, jemandem irgendwas hochtrabend aufs Auge zu drücken.
Gast und Gastgeberin haben sich über Dinge unterhalten, die doch einige Menschen interessiert haben dürften, wenn ich so die Kommentare lese.
Aber das ist auch nur meine Meinung :-)
Ich fands auch eher peinlich!
ryback
,
vor 704 Tagen, 10 Stunden, 40 Minuten
Lebensweisheiten on einer 34-jährigen die ausser Radiomachen noch nicht wirklich was erlebt hat, naja...
Sie ist nicht unsympathisch aber für meinen Geschmack ein bisschen zu obergscheit!
chris 38, ich teile deine Meinung voll und ganz.
Wenn jemand mit Ansichten anderer nicht klar kommt, ist er halt noch nicht soweit, da Toleranz entwickeln zu können, das hängt von der persönlichen Reife und Entwicklung ab. Dass man an sich selber arbeiten muß, ist ja für viele ein Fremdwort, die versuchen permanent bei anderen ihr Glück und da "durchzukommen". Wer aber lässt sich gern von unreifen Persönlichkeiten was "reindrücken"?
mich würde interessieren
wer darüber bestimmt, ob und wie sehr jemand reif bzw. unreif ist? Wer oder was ist der maßstab? hier wird ja nicht wenig darüber gesprochen.
Und ich finde nicht, dass jemand, der weniger tolerant ist weniger reif ist als jemand, der tolerant ist. da sieht man lediglich den unterschied. aber es gibt genug andere charaktereigenschaften, wo es umgekehrt sein kann. da stellt sich halt die frage, was wird mehr gewichtet? toleranz, intelligenz, empathie, hilfsbereitschaft, etc? was ist wichtiger?
und auch wenn sie 34 jahre alt ist und im radio 11 jahre gearbeitet hat. wer sagt, dass man bei diesem job nichts erleben kann? ich finde es engstirnig (nicht unreif) zu glauben, dass das nicht reichen soll um dieses gespräch so zu führen, wie sie es getan hat. das hat eigentlich jeder. der wert und die qualität von erfahrungen hängen nun mal nicht vom job und vom alter ab.
und ich denke nicht, kohlröserl, dass sie irgendwem etwas reindrücken möchte. sie wurde zu einem persönlichen gespräch eingeladen und hat über sich und ihre ansichten gesprochen, die für sie gepasst und gestimmt haben. da muss man sich nicht angegriffen fühlen.
oder?
@ sonicyouth
chris38
,
vor 703 Tagen, 16 Stunden, 8 Minuten
... da möchte ich mich doch noch mal ganz kurz zu Wort melden.
Ich glaube, es liegt ein kleines Missverständnis vor ...
Soweit ich *kohlröserl* verstanden habe, hat sie nicht gemeint, dass uns Daniela Zeller etwas reindrücken wollte ... von ihr hat sie sich ja begeistert gezeigt.
Ich denke, sie hat sich - so wie ich auch - an die gewandt, die mit Zellers Ansichten nicht klar kamen und sogar meinten, sie hätte sich wichtig gemacht.
Zu Deinem Posting: Ich sehe es auch so, dass man mit 34 Jahren schon sehr viele Erfahrungen gemacht haben kann - das ist keine Altersfrage.
Es ist auch keine Frage des Jobs, OB man etwas erleben kann, sondern eher, WIE man einen Job erledigt. Jeder Job kann einem Perspektiven eröffnen, wenn man diese Herausforderung annimmt.
Zudem lässt einen ja nicht nur Berufliches Lebenserfahrungen machen ...
Außerdem hat sie ja nicht nur bei Ö3 gearbeitet, sondern auch mehrere Ausbildungen erfolgreich abgeschlossen und arbeitet zudem schon in ihrem neuen Berufsfeld.
Wäre ja interessant, ab welchem Alter man eigentlich grundsätzlich über Lebenserfahrungen sprechen dürfte?
Ich behaupte - aus meiner Erfahrung mit Menschen - Reife und Erfahrungen haben auch nichts mit Alter zu tun.
Ich kenne Menschen,...
chris38
,
vor 703 Tagen, 16 Stunden, 7 Minuten
2. Teil:
... Ich kenne Menschen, die längst jenseits der 60 sind und die mich in ihren Handlungen oft ziemlich "überraschen", weil sie - anders als man vielleicht erwarten könnte - nicht verantwortungsbewusst und geradezu infantil handeln.
Wenn ich hingegen an meine 19jährige Kollegin denke, muss ich sagen, dass ich oft den Hut vor ihrem Weitblick, vor ihrer Lebenserfahrung (ja, die kann Mensch auch in ihrem Alter schon haben!!!), vor ihrer Fürsorge und Verantwortlichkeit für sich selbst und für andere ziehe.
Lebenshilfe
Kompliment. Habe bis jetzt Daniela noch nie so wahrgenommen. Das Interview ist ja die reinste Lebenshilfe. Jeder Satz von beinahe philosophisch. Bin mir sicher, ihre Schüler, Studenten und Seminarteilnehmer werden sie lieben.
Kratky, Zeller, Wadsak
iniquity, vor 705 Tagen, 1 Stunde, 52 Minuten
Also nach meinem Geschmack gibts aktuell kein besseres Team unter den österr Radio-Wecker-Sendungen :-o
Von dem spaßigen Trio lass ich mich doch gerne wecken *g*
Das mit der Komfortzone / Entwicklungszone find ich nich so nachvollziehbar :-|
Hört sich irgendwie so an wie aus diesen Selbstfindungsratgebern ;-)
Außerdem ist mit dem TMC System die Bedeutung des Verkehrsfunk eher gesunken: Im Navi hab ich die Verkehrsmeldungen jederzeit (und nicht nur alle 30min) und speziell für meine gewählte Route inkl. automatischer Umleitungsempfehlungen (naja das funktioniert nich immer so gut)
Bin schon gespannt auf der/die Nachfolger/in...
Komfort- / Entwicklungszone
chris38
,
vor 705 Tagen, 1 Stunde, 27 Minuten
Genau dieses Statement fand ich persönlich sehr spannend.
In Komfortzonen gibt es weniger Überraschungen als in Entwicklungszonen. Das Leben verläuft in der Komfortzone sicherlich geradliniger, es besteht die Gefahr, dass der Mensch in seinem Denken und Handeln bequem wird. Die Herausforderungen einer Entwicklungszone sind einfach nicht gegeben.
Für mich kann ich sagen, dass ich mein eigenes Leben in Entwicklungsstadien immer spannender fand und finde - auch, wenn diese oft anstrengend waren bzw. sind.
 
Wunderbar, was sie sich ausgesucht hat.
Die Stimme ist etwas sehr Kostbares. Sie sagt sehr viel über einen Menschen und seinen "Zustand" (Gefühls-) aus. Man kann immens viel herausfiltern, und sofort erkennen, wie jemand drauf ist; ein ganz interessantes, Gebiet mit "Tiefgang".
Daniela Zeller ist ihren Lebensjahren an geistiger Reife weit voraus, sie ist verschwiegen, vergnügt, lustig, nachdenklich, hat schon ein großes Spektrum zur Verfügung, man wird von ihr noch sicher hören, alles Gute, weiter so, no risk, no fun........
Schade!
peterpan, vor 705 Tagen, 20 Stunden, 38 Minuten
Schade, dass Daniela Zeller den ORF verlässt. Nur wenige haben so eine kultivierte Stimme und Sprechtechnik wie sie. Dazu viel Humor und immer gute Laune. Mir unverständlich, warum es dem ORF nicht gelungen ist, sie zu halten, bzw. eine eigene Sendung für sie zu finden.
chris38
,
vor 705 Tagen, 1 Stunde, 33 Minuten
Daniela Zeller hat es selbst gesagt - sie hat eine bewusste Entscheidung für einen weiteren Schritt in ihrem Berufsleben gesetzt. Aus der Komfortzone weg, zu neuen Ufern.
Da gab es einfach niemanden zu halten - ihr Entschluss stand fest!
Ich bin sicher, dass sie auch in ihrem neuen beruflichen Bereich *top* sein wird, da sie als ein sehr bewusster, reflektierter, humorvoller und herzlicher Mensch ankommt.
Liebe Daniela Zeller,
eigentlich bin ich ein wenig traurig, es waren 11 äußerst abwechslungsreiche Jahre, in denen sie uns verkehrstechnisch und mit ihrer feinen, dennoch schlagfertigen Art begleitet haben. Man kann auch den Männern auf diese Art Paroli bieten, ohne die Holzhammermethode; da hören sie viel eher hin..... Bin schon neugierig, wo es sie "hintreibt", aber das erfahren wir ohnehin am Sonntag. Alles Gute.
ganz deiner Meinung
ratte
,
vor 707 Tagen, 2 Stunden, 4 Minuten
ich wünsche ihnen ebenfalls alles Gute
Auch meine Meinung
lion56
,
vor 706 Tagen, 14 Stunden, 49 Minuten
Viel Erfolg für die Zukunft!
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