Bienen

Martin Huber / picturedesk.com

Was wäre, wenn es keine Bienen mehr gäbe?

Himbeereis, Apfelkuchen, Sonnenblumenöl, Baumwollkleidung, Honig – all das würde es ohne Bienen nicht geben. Doch den Bienen geht es nicht gut. Ihnen fehlt Futter und Lebensraum - zu saubere Gärten, Gifte und einige andere Faktoren machen ihnen das Leben schwer.

„Ö3-Wecker“ mit Robert Kratky, 26. Juni 2015

Das Video: Ein Tag ohne Bienen

Die Bienen machen einen wirklich wichtigen und guten Job. Sie sind bei uns für 90 Prozent aller Obst und Gemüsesorten verantwortlich - und sorgen für rund ein Drittel aller Lebensmittel weltweit.

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Das Video in Full-HD bei Youtube

Bienen App

Das hat es noch nie gegeben: Du kannst dabei sein bei der ersten und größten Bienenzählung Österreichs. Auf einer Bienenkarte hast Du den österreichweiten Überblick, wo wie viele Bienen gesichtet worden sind. So kann jede/r ihren/seinen Ort und sein Bundesland in der Zählung vertreten und mit einem Blick vergleichen, wie viele Bienen in anderen Teilen Österreichs gesichtet wurden. Damit der Spaß nicht auf der Strecke bleibt gibt’s in der App eine Bienen-Selfie-Funktion und man kann sich mit anderen fleißigen Bienen-Zählern in der Community messen.

Hier geht’s zur App von Global 2000:

„Bienen-Check“ für iOS
„Bienen-Check“ für Android

Screenshots "Bienen Check"

Global2000

Warum Bienen so wichtig sind

Die Bienen sind in natürlichen Ökosystemen und der Landwirtschaft für die Bestäubung der Pflanzen unentbehrlich. Man stelle sich vor, es gäbe keine Bienen. Dann gäbe es so gut wie keine Bestäubung. Wir haben den Bienen vier Fünftel des gesamten Obstes zu verdanken und auch die Blütenvielfalt.

Wildes Bienennest

Karl Thomas / allOver / picturedesk.com

Die unbekannte Wildbiene

Alle reden vom Bienensterben, gemeint ist damit aber nur das Haustier: die Honigbiene.
Dass unbemerkt auch viele Wildbienen verschwinden, die für die Bestäubung teilweise noch wichtiger sind, wird wenig beachtet. 700 Wildbienenarten gibt es in Österreich. Die meisten von ihnen sind klein und leben einzeln, nicht in einem „Staat“ und oft auch im Verborgenen. Wildbienen sind aber durch Pestizide und die Versiegelung von Flächen zunehmend bedroht – in Österreich ist jede zweite Wildbienenart auf der roten Liste.

Nachhören

Bienenbart-Selfie mit der Bienencheck-App

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Robert Kratky, Lisa Hotwagner und Sigi Fink mit Bienenbart

Bee Beard/Hitradio Ö3

Das Zeitgedächtnis der Biene:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Die Wildbiene, ein gefährdeter Einzelgänger:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Navigationsmeister Biene:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Eine vergiftete Biene gefährdet ihr ganzes Volk:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Die Biene als Sprengstoffschnüffler:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Die Biene: gefährdet und schutzbedürftig:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Was Bienen leisten:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Bienenzählen mit Linzer Schülern:

Dieses Element ist nicht mehr verfügbar

Was Wildbienen brauchen: Futter

Küchenkräuter, die die ganze Saison über blühen, sind ideal, weil davon auch wir Menschen profitieren – zum Beispiel: Schnittlauch, Basilikum, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Lavendel,
Salbei, Oregano, Bohnenkraut, Thymian, Ysop und Kapuzinerkresse.
Lass die Kräuter blühen, damit die Wildbienen sie als Futter nutzen können!

Nistplätze

Damit es die Wildbienen nicht zu weit vom Futter zum Nistplatz haben, kann man ihnen eine „wilde“ Ecke im Garten mit totem Holz und blühenden Pflanzen lassen oder auch ein Insektenhotel an einem warmen, wettergeschützten Ort anbringen und statt englischem Rasen zumindest teilweise natürliche Wiese mit Gänseblümchen und Löwenzahn wachsen lassen.

Mauerbienen an einem Insektenhotel

Caro / Caro / picturedesk.com

Was Wildbienen killt: Pestizide

„Pflanzenschutzmittel“ wie Unkrautvernichtungsmittel, Mittel gegen Blattläuse oder Schneckenkorn wirken nicht nur auf Schädlinge. Bei Bienen wirken bestimmte Pestizide entweder gleich tödlich oder sie schwächen ihr Immunsystem. Deshalb sollte man im privaten Bereich gänzlich auf Pestizide verzichten. Ameisenköder, Wespensprays, Gelsenstecker und Fensteraufkleber gegen Fliegen sind auch giftig für viele Nützlinge. Auch Pflanzenschutz-Stäbchen für die Erde sind giftig. Die Pestizide werden von der Pflanze aufgenommen und kommen bis in die Blüten.

Mehr Informationen zur Aktion „Alles für die Biene“

Muttererde.at