CES 49

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

Sensor rettet Beziehungen

50 Jahre CES ! Was 1967 mit Transistorradios begonnen hat, ist heute - die größte Show für Consumer-Electronic der Welt. 165.000 Besucher – 3600 Aussteller. Wer heute eine Hightechidee hat - muss da einfach dabei sein - sonst existiert man quasi nicht. Ö3 Hightechexperte Johann Puntigam ist heuer zum 10. Mal in Las Vegas.

Die CES made in Austria

Auf einem Streifzug durch den Start-Up Bereich der CES findet man unter hunderten Hoffenden und Begeisterten auch die Österreicher von “Robo Wunderkind“.

CES 43

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

Auf einem winzig kleinen Stand zeigen sie ihr Produkt – würfelförmige, bunte Module, bestückt mit verschiedensten Sensoren und Motoren aus denen man Roboter bauen kann. Mit einer App auf dem Smartphone und dem Tablet, kann man die dann programmieren. Ein Kinderspielzeug, das auch Erwachsene begeistert. Das merkt man am Messestand. Für mich wird es spannend zu sehen sein, ob und wie groß Robo Wunderkind nächstes Jahr hier vertreten sein wird.

CES 48

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

Die Entwicklung einer Firma kann man nämlich sehr gut am Standort und der Größe des CES-Auftritts einschätzen – bestes Beispiel: die Jungs von Tractive.
Die habe ich 2013 auch auf einem winzigen Stand entdeckt – da hab ich ihr Trackingsystem für Haustiere zum ersten Mal gesehen. Angebracht am Halsband – schlägt es Alarm wenn der Hund wieder einmal abhaut und sich zu weit vom Haus entfernt. Auf einer Karte in der App kann man ihn dann orten und wieder einfangen. Das ist anscheinend eine sehr erfolgreiche Idee. Denn der CES-Stand von Tractive kann sich heuer wirklich sehen lassen. Nicht nur groß und nicht zu übersehen – prominent steht er zwischen großen Firmen wie Philips und Polar.
Da hat man hier wieder Neues präsentiert - zB. einen Tracker dessen Batterie mehrere Wochen hält.

Crazy Stuff

Es ist teilweise wirklich lustig, was man in den Hallen so findet – mein Lieblingsteil:

CES 50

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

Foldomat! Eine Maschine die T-Shirts perfekt zusammenlegt. Am Schulter-Teil anklippen und wenige Sekunden später hat man ein perfekt gefaltetes Leiberl- herrlich. Aber auch riesig und teuer. An die 700 Euro kostet das Teil.

Nora – rettet Beziehungen!

CES 45

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

Nora ist ein eiförmiger Sensor den man sich ins Bett legt, damit der Partner nicht flüchtet. Das Teil soll nämlich verhindern, dass man schnarcht!
Sobald es los geht – schickt Nora ein Signal an einen Blasebalg im Polster. Der bewegt den Kopf nur so leicht, dass die Atemmuskulatur sich entspannt.
Angeblich haben sich, dank dem Ding, Paare nach 7 Jahren getrennter Schlafzimmer wieder zusammengelegt.

Sensor macht Skateboards smart

CES 40

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

„Rideblock“ heißt ein Teil, klein wie eine Zündholzschachtel, das Skateboards smart machen soll.
Die Sensoren darin erkennen, ob und wie gut ein Trick ausgeführt wird. Die zugehörige App bewertet und gibt auch Tipps was man es besser machen könnte – natürlich kann man die Ergebnisse auch mit Freunden teilen.

England wird geschockt sein – auch Tee bleibt nicht verschont

CES 46

Johann Puntigam / Hitradio Ö3

“We put technology in your tea“. Was für viele Teetrinker wie eine gefährliche Drohung klingt ist ernst und nett gemeint: Je nach Sorte sorgt der Sensor für richtige Temperatur und Zieh-Zeit. Ich find´s super. Ich mag keinen Tee.

Supertrend Virtual Reality

Auch heuer sind sie überall – Menschen mit schwarzen, großen Brillen am Kopf, die meist wie wild in der Luft herumfuchteln.
VR ist – auch dank der immer besseren 360-Grad Kameras – ein Topthema hier. Hier darf man sich einmal – fast – wie ein Held fühlen:

vr superman (MOV, 19.1 MB)

(JP/NL)