Eierschwammerl

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AK-Test: Schwammerl sind völlig unbedenklich

Die Arbeiterkammer Salzburg hat aufgrund einiger Anfragen besorgter Konsumenten Eierschwammerl auf ihren Gehalt an Radioaktivität untersucht. Alle untersuchten Proben von Pfifferlingen und auch auch Steinpilzen waren völlig unbedenklich und lagen weit unter den Grenzwerten.

Nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl im Jahr 1986 kam mit verstrahlten Wolken auch radioaktiver Fall-Out nach Österreich. Durch Regen sammelte sich dieser im Boden, und war vor allem durch Pilze in die Nahrungskette gelangt.

Was die Verstrahlung eines Nahrungsmittels wie Pilze betrifft, schreibt die EU für das radioaktive Isotop Cäsium 137 (Halbwertszeit 30 Jahre) einen Grenzwert von 600 Becquerel pro Kilogramm vor. Die getesteten Proben wiesen allesamt weniger als 100 Becquerel pro Kilogramm auf. Auch bei Jod, wo die Belastungsgrenze bei 2.000 Becquerel liegt, waren alle Proben mit höchstens 50 Becquerel im grünen Bereich. Die Proben wurden in österreichischen Supermärkten und auf Wochenmärkten gekauft und stammten aus Österreich, Litauen, Polen, Russland und Weißrussland.

Da steht dem nächsten Ausflug in den Wald zum Schwammerlsuchen nichts mehr im Weg. Aber nicht vergessen: pro Person dürfen maximal 2 Kilogramm pro Tag gesammelt werden!

Die Ö3-Drivetimeshow mit Tom Filzer, am 10. August 2017 (Obermüller/NES)