Blade Runner 2

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„Blade Runner 2“ - Kunst statt Popcorn

Seit 1982 haben die Fans von Ridley Scotts Science-Fiction-Kultfilm „Blade Runner“ auf eine Fortsetzung gewartet. Jetzt ist sie endlich da, aber „Blade Runner 2049“ wird nicht jedem gefallen - trotz Stars wie Harrison Ford und Ryan Gosling.

Inhalt

30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films bringt ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen ins Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner...

P.A. Straubiner, Film-Experte

Hitradio Ö3

P.A. Straubingers Filmkritik

„Blade Runner 2049“ punktet mit wunderschön komponierten, dystopischen Bildern, erstklassigen Schauspielern und feinsinnigen Dialogen - leidet aber auch an Langatmigkeit und Emotionsarmut. Kurz: Zu viel Cineastischer Anspruch à la Andrei Tarkovsky, zu wenig vom Cyberpunk in Ridley Scotts Original.
Für Popcornkinofans des Originals eignet sich die Fortsetzung also nur bedingt, dafür umso besser für Freunde des Kunstkinos.

6 von 10 Sternen

ORF.at

Bringt 6 unterkühlt-langatmige Movie-Minute-Empfehlungspunkt

Filminfo

Science-Fiction. GB, Kanada, USA 2017. 163 Minuten.

Regie: Denis Villeneuve
Mit: Ana de Armas, Jared Leto, Ryan Gosling, Harrison Ford

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