Neu dabei: „Show me what Love is“ von Ro Bergman

Marcel Hirscher ist verletzt und auch Ro Bergman hat zuletzt ein bisschen geschwächelt. Doch jetzt hat der Musiker aus Kitzbühel eine neue Single am Start. Und die hat mit Skifahren rein gar nix am Hut.

Fehlende Konstanz

Bestzeit war das keine. Im Dezember 2015 haben wir zuletzt von dem Salzburger Singer und Songwriter gehört, der aufgrund der Liebe und des Berufes mittlerweile in Tirol lebt. Damals hat Skigott Marcel Hirscher den Fansong „Best Time (Song for Marcel)“ erstmals im Ö3-Wecker präsentiert. Ein veritabler Airplay-Hit für Ro Bergman, den er dann beim Nightrace in Schladming vor 40.000 Leuten performen durfte. Doch den Schwung hat er nicht mitgenommen. „Ich war nicht gierig genug“, übt Ro Bergman leichte Selbstkritik, „der Rummel hat mich irritiert, ich wollte nicht overpacen.“ Also hat er lieber eingefädelt.

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Ro Bergmann

Walter Dunger / Hitradio Ö3

Rock me Amadeus

Mit seinem neuen Song „Show me what Love is“ unterstreicht Ro Bergman seine musikalische Vielfalt. Klingt wie ein Indie-Rocksong mit EDM-Anmutung. Ein Stilmix, der zu seiner Bio passt. Ro Bergman hat seine musikalische Ausbildung in der Salzburger Underground-Rockszene angefangen und im Mozarteum abgeschlossen. Im Song geht’s um die Sehnsucht nach wahrer Liebe. „Alles geht so schnell“, sagt er ganz langsam, „man nimmt sich kaum noch Zeit für Gefühle – man ist schnell verzückt, aber genauso schnell auch wieder entzückt.“

Steckbrief von Ro Bergmann:

Hoch hinaus

Die Bandnamensfindung war nicht leicht. „Ro Bergman und die Gletscherspalten“ ist es nicht geworden. Dafür „Ro Bergman und die Burritos“, weil er mit seiner Berliner Band nach den Proben immer beim Mexikaner gespeist hat. Viele Live-Gigs möchte er spielen, das ist sein großes Ziel für 2018. Um dieses Ziel zu erreichen, orientiert sich Ro Bergman an seiner Ausbildung zum Skiführer, die er gerade absolviert hat: Wo will man hin? Wen nimmt man mit? Wie weit reicht die Kondition? Was braucht es an Proviant? - „Alles Erfahrungen, die man gut ins normale Leben transferieren kann“, sagt er, voller Vorfreude auf den kommenden Winter. Hoffentlich fädelt er nicht wieder ein.

(Clemens Stadlbauer)

Clemens Stadlbauer präsentiert die Rot-Weiß-Rot-Hits

Song Contest
Clemens Stadlbauer

Milenko Badzic

Ö3-Musikredakteur Clemens Stadlbauer wuchs in Linz auf und studierte Theaterwissenschaft und Publizistik in Wien und Los Angeles. Nach seiner Zeit bei Radio CD, der Wiener Stadtzeitschrift „City“ und dem Monatsmagazin „Wiener“ wechselte er zu Hitradio Ö3, wo er seit Jahren als Musikjournalist tätig ist. Neben seiner Arbeit bei Ö3 hat er fünf Bücher veröffentlicht, darunter den Bestseller „Quotenkiller“. Stadlbauer ist verheiratet und Vater einer Tochter.