Die Zukunft des Fliegens

Die Zukunft des Fliegens ist leise, elektrisch und vielleicht auch sehr bald ganz ohne Piloten. Zumindest wenn es um´s Fliegen in oder um große Städte geht. Da sollen wir nämlich in Zukunft an großen Drohen hängen.

Oben acht Rotoren - unten eine Fahrgastzelle. Zu Beginn können so vier Fluggäste kurze Strecken innerhalb der Stadt zurücklegen, am Anfang soll noch ein Pilot mitfliegen. Im nächsten Schritt ganz autonom.

Cityairbus

AIRBUS

Eine Art autonomes Lufttaxi

Cityairbus wird das Ganze genannt. Mitentwickelt wurde das Ganze von Marius Bebesel von Airbus Helicopters.
„CitiAirbus ist eine rein elektrische Lösung. Elektrische Hubschrauber mit denen wir (Airbus) eine weitere Option bieten im Stadtverkehr bieten wollen. Das Ganze ist ähnlich wie eine Drohne. Es soll einfacher sein als Hubschrauber mit 8 starren Propellern, direkt von Elektromotoren angetrieben. Dadurch gibt es keine komplizierte Mechanik, also keine Hydraulik und keine komplizierten Getriebe."
So sollen die Taxidrohnen nicht nur sehr sicher, sondern auch besonders leise sein. Das Ganze dann auf Luftautobahnen - Science Fiction also quasi in echt.
Dieses Konzept hat Airbus heute auf der AirConntact Tagung des steirischen Mobilitätsclusters im Grazer Flughafen präsentiert.

Fliegen der Zukunft, Johann Puntigam

ACstyria

Ö3-Reporter Johann Puntigam im Talk mit Marius Bebesel.

In ersten Städten schon 2022

Erste Prototypen werden gerade entwickelt - schon nächstes Jahr gibt es erste unbemannte Testflüge - und 2022 soll es dann wirklich losgehen. Laut Airbus gibt es schon viele interessierte Städte die das Konzept am liebsten sofort umsetzen möchten.

"Ö3-Drivetimeshow“ mit Olivia Peter und Philipp Hansa, 22. September 2017
(Johann Puntigam)