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Onlineshopping: Händler für Beratungsgebühr

Es ist mittlerweile ein gängiges Prozedere: Wir gehen in ein Geschäft, begutachten und probieren Produkte aus, lassen uns beraten - doch gekauft wird dann doch im Internet, weil es meist billiger ist. Für viele Händler ein große Problem, dem jetzt mit Beratungsgebühren entgegengewirkt werden soll.

Händler wie z.B.: Helmuth Traxler, Fachhändler für Bogensportgeräte in Wien, kennen und ärgert diese Vorgehensweise. Wie „Wien Heute“ berichtet, hat er aus diesem Grund beschlossen, eine Beratungsgebühr zu verlangen. 35 Euro kostet eine solche Beratung im Geschäft. Eine Gebühr, die zurückgegeben wird, wenn man in weiterer Folge bei ihm im Geschäft einkauft.

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Dass gerade Sportgeräte online oft deutlich günstiger sind, ist Helmut Traxler klar: „Wir müssen vom Preis ein bisschen höher sein, weil wir Mitarbeiter haben, unsere Lohnnebenkosten und unsere Betriebskosten sind hoch. Das muss irgendwie reinkommen.“, sagt Traxler gegenüber „Wien Heute“ in Bezug auf die Preisunterschiede.

Wie „Wien Heute“ berichtet, wird laut Wirtschaftskammer und Einkaufstraßen-Vereinen aktuell auch schon überlegt, ob eine Beratungsgebühr eine generelle Lösung für dieses Problem sein kann.

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(Wien Heute/MG)