Niederösterreich hat gewählt: ÖVP hält absolute Mehrheit

Die erste Wahl im Jahr 2018. In Niederösterreich sind alle Parteien mit neuen Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten angetreten. Wer war für die Niederösterreicher die erste Wahl?

Hochrechnung

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Der ersten Hochrechnung zufolge wird die ÖVP in Niederösterreich die absolute Mehrheit halten. Knapp, aber doch, denn im Vergleich zur letzten Wahl hat man etwas über 1 Prozent eingebüßt.
Die SPÖ gewinnt schwach, die FPÖ deutlicher dazu. Die Grünen verlieren zwar ein wenig, bleiben aber deutlich über der Vier-Prozent-Hürde, die auch von den NEOS beim ersten Antreten in Niederösterreich überwunden werden konnte.

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Die Gemeinde- und Bezirksergebnisse im Detail

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Mandatsverteilung

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Sitze im Landtag

Reaktionen der Parteien

ÖVP

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hat nach der ersten Hochrechnung tief durchgeatmet und festgestellt, alles erst „realisieren“ zu müssen. „Ich empfinde in dieser Stunde der Freude ganz tiefe Dankbarkeit für den Vertrauensvorschuss“, den ihr die Landsleute gegeben haben, lautete ihre erste Reaktion. Das sei eine Bestätigung des Kurses und „ein wunderschönes Gefühl“.

SPÖ

Landesrat und SPÖ-Landeschef Franz Schnabl sieht seine Partei durch das zu erwartende Ergebnis bei der niederösterreichischen Landtagswahl „stark gestärkt“. Das Resultat für die SPÖ sei ein Zeichen, dass die Bevölkerung eine sichtbare sozialdemokratische Handschrift im Land wolle.

Die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der Landtagswahl in Niederösterreich ORF-NÖ-Chefredakteur Robert Ziegler

APA/HELMUT FOHRINGER

Indra Collini (NEOS), Helga Krismer (Grüne), Udo Landbauer (FPÖ), Robert Ziegler (ORF NÖ), Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Franz Schnabl (SPÖ)

FPÖ

FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer sieht die Partei nach der niederösterreichischen Landtagswahl „stark vertreten“. In Prozenten sei eine Verdoppelung nicht gelungen, bei den Mandaten aber sehr wohl. Und damit sei er „alles andere als unzufrieden“.

Grüne

„Gerade nach den sehr schwierigen Monaten und dem Rausfall aus dem Parlament im Oktober ist der Verbleib im Landtag sensationell“, meinte die Grüne Spitzenkandidatin Helga Krismer nach der Landtagswahl in Niederösterreich. Die Arbeit als Kontrollpartei könne im Bundesland fortgesetzt werden.

NEOS

NEOS-Spitzenkandidatin Indra Collini äußerte „große Freude“, dass die NEOS vom Stand weg den Einzug in den Landtag geschafft haben. Der Weg sei „steinig“ gewesen, blickte Collini etwa auf das für ein Antreten nötige Sammeln von Unterstützungserklärungen zurück. „Je mehr Kontrolle umso besser“, angesichts der Verhältnisse werde es diese auch brauchen.

Mehr zur Landtagswahl in Niederösterreich auf ORF.at

„Ö3-Wahljournal“ mit Susi Zuschmann und Rainer Hons, 28. Jänner 2018 (WJLED/APA/)