Zeitumstellung

Ohde, Christian / Action Press / picturedesk.com

Darum kommen manche immer zu spät

Wir alle kennen eine oder einen oder sind selbst so ein Fall: Ständige Zuspätkommer. Etwa 2/3 finden das einfach nur nervig, 1/3 hat Nachsicht.

Erstmal: Keine Ausreden suchen, wieso man zu spät ist. Akzeptieren, dass man ein unpünktlicher Mensch ist, ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Denn: Pünktlichkeit kann man lernen, sagen Expertinnen und Experten.

Falsches Gefühl für Zeit

Immer chronisch zu spät dran? Das liegt oftmals daran, dass Menschen mit dieser nervigen Angewohnheit ein anderes Zeitgefühl haben. Ein Forscher-Team der Universität San Diego hat herausgefunden, dass wenn pünktliche Menschen schätzen müssen wie lange eine Minute dauert sie im Schnitt auf 58 Sekunden tippen, unpünktliche Menschen tippen allerdings auf 77 Sekunden: „Diese Differenz von 18 Sekunden summiert sich mit der Zeit“, erklärt Jeff Conte von der Universität San Diego University. Zudem schätzen notorische Zuspätkommer die Dauer von Tätigkeiten oft falsch ein: Sie liegen laut Studien durchschnittlich um 40 Prozent daneben.

Ein echtes Dilemma

Am Samstag wurde auch bei Gabi Hiller und Philipp Hansa heftig über das Thema diskutiert. In „Frag das ganze Land“ ging es um Anna (22), die es ordentlich nervt, dass ihre Freundin jedes Mal zu spät für das gemeinsame Training dran ist. Und das sagt Österreich zu Annas Dilemma:

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Die Ö3 Drivetime Show mit Olivia Peter, 19. Februar 2018 (MB)