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"Team Österreich" goes Europe!
"Helfen, wenn Hilfe benötigt wird": Auch andere europäische Länder sind von der Idee überzeugt. Im Rahmen eines von der EU Co-finanzierten Projektes "Team Civil Protection" werden die Idee und das Konzept von "Team Österreich" in andere europäische Länder exportiert.
Beim "Team Österreich" - eine Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) und von Hitradio Ö3 -, haben sich bis jetzt 25.000 Menschen angemeldet, um ihre Arbeitskraft und Know-How für den Ernstfall verfügbar zu machen.
Am Montag, 9.2.2009, startete im Generalsekretariat des Roten Kreuzes in Wien eine zweitägige Auftaktveranstaltung, in der die verantwortlichen Katastrophenmanager und Medienexperten aus Deutschland, Großbritannien, Polen und Österreich, sowie die Ö3-"Team Österreich" Projektleiter den inhaltlichen Start-Meilenstein des Projektes setzen. "Das Britische Rote Kreuz freut sich auf die Arbeit in diesem aufregenden Projekt in dem wir erfahren werden, wie wir die großartige Idee des Team Österreich in Großbritannien umsetzen können. An diesem Projekt teilzunehmen gibt uns die Chance von den Erfahrungen in Österreich und anderen europäischen Ländern zu lernen", sagt Moya Wood-Heath, eine sehr erfahrene Katastrophenmanagerin und Zivilschutzbeauftragte des Britischen Roten Kreuzes.
Weiterentwicklung der Idee in Österreich
Im Rahmen dieses zweijährigen Projektes werden nicht nur technische Grundlagen für die Gründung eines "Team Deutschland, Großbritannien und Polen" entwickelt, sondern es werden auch Kommunikationsstrategien entworfen, damit der Zuspruch der Bevölkerung zum jeweiligen Team ähnlich gut wird, wie in Österreich. Außerdem geht es um eine gezielte Weiterentwicklung der Idee in Österreich selbst, mit einem neuartigen Zugang zur Schulung von Zivilschutz-Interessierten.
"Wir sind stolz auf das 'Team Österreich' und darauf, dass die Idee so viel Interesse in Europa weckt", sagt Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes. "Wir freuen uns auf viele neue Teammitglieder in ganz Europa."
Hilfseinsätze haben Möglichkeiten gezeigt
Seit August 2007 gibt es das "Team Österreich" - glücklicherweise war der Einsatz im großen Katastrophenfall noch nicht notwendig, dennoch haben Hilfseinsätze wie das Aufräumen einer Wiese von Trümmerteilen nach dem Sturmtief "Emma", Dolmetschhilfe nach einem schweren Unfall eines polnischen Reisebusses auf der A1, Einsätze rund um die EURO 08, oder dringende Schneeräumungsarbeiten nach dem Mittelmeertief "Tine" in Raum Spittal/Drau die Möglichkeiten des "Team Österreich" bereits aufgezeigt.
Ö3-Senderchef Georg Spatt: "Alle 25.000 Team Österreich-Mitglieder haben bereits jetzt eine besondere Leistung erbracht: Jeden Tag bereit zu sein, im Falle des Notfalles zu helfen. Katastrophen lassen sich nicht planen, Hilfe schon. Wir freuen uns, dass die Idee aus der Ö3-Programmgestaltung auch international für Aufsehen sorgt."
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