Sunnybag Solarpanel

Hitradio Ö3 / Johann Puntigam

Weltraumtechnik für den Rucksack: Solarpanel aus Graz

Heute schon die Nase rausgesteckt? Es sieht ganz nach Wanderwetter aus - perfekt für Mehrtagestouren. Und ganz ehrlich: Wer geht heute noch ohne Smartphone los? Viele schleppen Zusatzakkus mit, damit sich das mit dem Strom ausgeht. Immer öfter werden auch Solarpanels für den Rucksack angeboten. Eine Firma aus Graz hat da etwas Neues am Start. Ö3-Hightechexperte Johann Puntigam hat es getestet.

Sunnybag, eine Firma aus Graz, will da jetzt mit dem stärksten Teil den Vogel abgeschossen haben.

Im Video zeigt dir Johann Puntigam wie es funktioniert:

Das wird versprochen:

Die Ansage von Stefan Ponsold, Gründer von Sunnybag: „Das Sunnybag Leaf Pro ist das stärkste flexible Solarpanel weltweit mit 7,5 Watt Leistung. Damit lässt sich ein direkt angestecktes Smartphone in 2 Stunden aufladen. Bei leichter Bewölkung in 2,5 Stunden.“

Das hält das Panel wirklich:

Beim Test hat sich gezeigt, dass einem nicht zu viel versprochen wird. Bei leichter Bewölkung ist ein iPhone 8 in nicht ganz 2 Stunden von 7 Prozent Ladung auf fast 100 Prozent geladen. Wenn zwischendurch die Sonne verdeckt ist, stoppt die Ladung und beginnt wieder sobald genug Sonneneinstrahlung auf das nicht ganz A4 Blatt große, unter 300 Gramm leichte, Panel trifft. Die Ladefunktion startet automatisch wieder, falls zwischendurch zu wenig Sonneneinstrahlung da ist und dann wieder genug Sonne auf das Panel trifft.

Ö3-Reporter Johann Puntigam hat im Ö3-Supersamstag darüber berichtet:

Space X erprobt

Es ist laut Ponsold Weltraumtechnik für den Rucksack: „Die Sunpowerzellen werden auch von SpaceX bei Weltraummissionen verwendet. Wir haben 80 kleine Solarzellen aus solchen Sunpower-Einheiten herausgeschnitten und mittels SMT Technik in diese dünne, flexible Form gebracht."
Das Teil ist flexibel, hat vier Ösen zur Befestigung am Rucksack oder wo auch immer. Kommt auch mit Karabinern und Befestigungen genau dafür.

Kostenpunkt: 99 Euro.

"Ö3-Supersamstag mit Tom Filzer, 24. August 2019
(Johann Puntigam)