Katharina Rogenhofer

Hitradio Ö3

Katharina Rogenhofer in „Frühstück bei mir“

Wurde aus der „Generation Greta“ die „Generation Corona“? Haben Existenzängste und gesunkene Job-Chancen in der Wirtschaftskrise die Sorge und das Engagement für die Rettung des Klimas abgelöst? „Nein“, sagt Katharina Rogenhofer, „Corona hat jetzt alles überlagert, aber meine Generation weiß: Die Klimakrise als wahre Herausforderung kommt erst.“ Am Sonntag war sie zu Gast in „Frühstück bei mir“.

Katharina Rogenhofer hat 2018 nach einer persönlichen Begegnung mit Greta Thunberg die „Fridays for Future“-Bewegung nach Österreich geholt und ist jetzt Frontfrau des Klimavolksbegehrens, das am Montag startet. Für „Frühstück bei mir“ hat sie Moderatorin Claudia Stöckl in ihre Wohnung in Wien-Ottakring geladen, wo sie in einer Zweier-WG mit einer Musikerin lebt. Vintage-Möbel überall, viele Bücher über „Green Deal“ und andere Öko-Themen und Schilder, die sie für „Fridays for Future“ Demos gemacht hat, stehen dort.

Im großen Interview der Woche sprach die 26-Jährige über Wut als Motor und über ihren Weg von der Wissenschaft und ihrem Zoologie-Studium in Oxford zur Organisation von Demos („Ich bin kein lauter Mensch und hätte mir nie vorstellen können, Klimastreiks zu organisieren. Aber anders geht es einfach nicht.“). Die Klimaaktivistin konterte auf Kritik an „Fridays for Future“ und dem Vorwurf, Kids würden gegen „ihren eigenen Lebenswandel demonstrieren und sollen lieber in die Schule gehen.“ Sie sprach über die Kehrseite ihrer Aufgabe - Hass-Postings und immer das Gefühl, dass noch mehr getan werden kann - und sie regte an, wie wir alle den Planeten retten können.

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„Frühstück bei mir“ mit Claudia Stöckl – das große Interview der Woche, Persönlichkeiten ganz persönlich – jeden Sonntag von 9.00 bis 11.00 Uhr im Hitradio Ö3.

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Frühstück bei mir mit Claudia Stöckl, am 21. Juni 2020