Christopher Seiler und Bernhard Speer

Martin Krachler/Hitradio Ö3

Seiler und Speer in „Frühstück bei mir“

Am Sonntag hat Claudia Stöckl gleich zwei Gäste am Frühstückstisch begrüßt: Seiler und Speer. Die Kabarettisten und Sängern haben dabei mit mancher Aussage aufhören lassen bzw. überrascht.

Seinen letzten großen Liebeskummer nach einer Trennung hatte Christopher Seiler 2018 mit dem Erfolgssong „Ala bin“ verarbeitet. Die Single-Zeit ist seit letztem Sommer vorbei – und dass es mit seiner Freundin, Musical-Darstellerin Anna Carina Buchegger, jetzt wirklich ernst ist, verriet der Austro-Rocker heute in „Frühstück bei mir“. Im Gespräch mit Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl erzählte Seiler, der sonst bei privaten Fragen sehr verschlossen ist, von seiner Verlobung mit „Cats“-Star Buchegger: „Seit 24. Dezember sind wir verlobt. Das Datum merkt man sich auch so schön.“ Musikpartner Bernhard Speer, der auch erst live beim Ö3-Interview von der Verlobung erfuhr, scherzte: „Hast du kein Weihnachtsgeschenk gehabt?“ Das Hochzeitsdatum stehe noch nicht fest, so Seiler, seine Traumhochzeit wäre "in ganz kleinem Rahmen. Und ohne Leute, die sich aufführen und alles wegtrinken. Sondern nur die Liebsten im kleinen Kreis. Und natürlich, dass sie „Ja" sagt.“ Mit dem Verlobungs-Outing auf Ö3 erklärte Seiler jetzt auch sein Posting am Neujahrstag 2021 mit dem Text: „Die Seilers wünschen einen guten Rutsch.“ Auf Stöckls Frage, warum er glaube, dass die Musicaldarstellerin die Richtige fürs Leben sei, meinte Seiler: „Ich spüre es. Natürlich kann dir niemand die Garantie geben, aber wenn du dich nicht traust, dann kannst du es nicht herausfinden, ganz einfach. Ich bin sehr glücklich.“

Spritzer statt Absinth

Außerdem bilanzierten Seiler und Speer in „Frühstück bei mir“ über ihre große Karriere – und äußerten auch Reue, dass sie die Bodenhaftung verloren hatten. „Du kannst nicht von der Bühne gehen und zehntausende Leute schreien, du bist der Leiwandste, der Schönste und der Beste – und alles ist wie immer. Nein, das macht etwas mit einem“, analysierte Bernhard Speer auf Ö3. „Und natürlich – die Konzerte mit viel Alkohol und Absinth hat es gegeben. Aber wenn wir da oben umatumlallen, dann hat das, mag sein, einen Bad-Boy-Faktor, der ein bissl cool klingt, aber unfair ist gegenüber unseren Fans. Das haben wir lernen müssen. Mittlerweile ist es so, dass der Seiler nur mehr Wasser trinkt während des ganzen Konzerts und ich trinke vielleicht einen Spritzer.“

Auch zu seinem schweren Autounfall 2017 und den medialen Mutmaßungen, er hätte Kokain, Schlaftabletten und Alkohol im Blut gehabt, äußerte sich Speer deutlich wie nie: „Den Alkohol hatte ich im Blut, den Rest natürlich nicht. Das macht aber das alles nicht besser, was passiert ist. Mit einer erheblichen Menge Alkohol im Blut ins Auto zu steigen, klingt vielleicht nach großem Rock ’n’ Roll. Es war aber für viele andere lebensgefährlich und ich bin froh, dass mich dieser Kreisverkehr gestoppt hat.“ Mittlerweile hat auch die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen des unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften eingestellt. Speer bilanzierte auf Ö3: „Offensichtlich habe ich den Superknaller gebraucht. Es hat in meinem Leben Momente gegeben, wo ich arrogant und abgehoben durch die Welt geschritten bin. Der Unfall hat mich heraustherapiert, was gut war. Deshalb sehe ich es als positive Geschichte.“

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„Frühstück bei mir“ mit Claudia Stöckl, 6. Juni 2021