Tom Walek mit Katharina Rogenhofer

Ö3/Tom Walek

Katharina Rogenhofer im Ö3-Wandertalk

Die Umweltaktivistin und Autorin Katharina Rogenhofer wandert am Sonntag mit Tom Walek in der Hagenbachklamm im Biosphärenpark Wienerwald.

Ein Jahr nach dem Klimavolksbegehren ist diesen Sommer nun ihr Buch „Ändert sich nichts, ändert sich alles“ erschienen. Sie zieht Bilanz über die Fortschritte in Sachen Umweltschutz: Österreich liegt immer noch am fünftletzten Platz in der EU was den CO2-Ausstoß betrifft. Und auch die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr hat es der Mitinitiatorin von „Fridays for Future“ in Österreich nicht leicht gemacht.

Tom Walek mit Katharina Rogenhofer

Ö3/Tom Walek

Katharina Rogenhofer sieht die Politik viel stärker gefordert: „Österreich braucht ein Klimaschutzgesetz. Wir brauchen ein Gesetz, wo wir festlegen dass wir raus aus Öl, Kohle und Gas in der Raumwärme gehen, wenn wir 2040 klimaneutral werden wollen. Wir haben insgesamt eine Million Gasheizungen in Österreich und 600.000 Ölkessel und die müssen wir ja auch irgendwann wechseln in den nächsten 20 Jahren. Das wird einfach eine Mammutaufgabe und der ist die Regierung bis jetzt noch nicht gewachsen.“, findet Rogenhofer auf Ö3 klare Worte. Sie verrät Tom Walek auch, was ihre Familie zu ihrem Job als Umweltaktivistin sagt: „Für die Oma war das ganz schlimm, die hat gemeint ‚Oh Gott, ich hoffe, ich sehe dich nie an einen Baum gekettet irgendwo‘. Das war so ihre Angst. Aber mittlerweile sind alle sehr stolz, weil eben das Thema da ist und weil sie auch sehen, dass es jetzt Einsatz braucht.“

Wie sie mit Kritik umgeht

Aber sie muss auch viel Kritik einstecken: „Ich habe mich bei Facebook abgemeldet, weil ich mir gedacht habe, ich kann meine Energie besser woanders brauchen, als mir Gedanken zu machen, welche schlimmen Dinge mir Leute an den Kopf werfen und wünschen.“

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„Walek wandert“ mit Tom Walek, 5. September 2021 (CZ)