Portugiesische Galeere

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Quallenalarm vor Mallorca und Ibiza: Die Gründe

Schon wieder sind portugiesische Galeeren vor der beliebten spanischen Urlaubsinsel Mallorca gesichtet worden. Bereits vor einigen Wochen sind einige Strände aufgrund des Quallenalarms gesperrt worden.

Hochgiftige Qualle vor der Küste im Südwesten

Schön ist sie ja, aber auch hochgifitg: Die portugiesische Galeere. Vor der Küste von Mallorca sind jetzt nach mehreren Wochen Pause erneut Exemplare des giftigen Nesseltiers gesichtet worden. Die hochgiftigen Quallen hatten bereits Ende Mai auf der Urlaubsinsel für Aufregung gesorgt. Zeitweise war in der Bucht von Palma und an anderen Stränden ein Badeverbot verhängt worden. Am Sonntag sei nun ein Exemplar in der Nähe von Calvia im Südwesten Mallorcas entdeckt worden, berichteten mallorquinische Medien am Montag.

Das sind die Gründe für die Quallenplage

Portugiesische Galeere

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Rote Flagge auf Strand gehisst

Laut „Mallorca Magazin“ mussten Rettungskräfte bereits am Samstag in Portals Vells am Südzipfel der Baleareninsel mehrere Badegäste aus dem Meer zurück an den Strand holen, nachdem dort mutmaßlich eine Portugiesische Galeere im Wasser schwamm. Kurzzeitig sei an dem Strand die rote Flagge gehisst worden, hieß es.

Starke Schmerzen nach Berührung

Die Portugiesische Galeere (Physalia physalis) ist eigentlich gar keine Qualle, sondern eine riesige Polypenkolonie, in der jedes Individuum eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Mit blau-schimmerndem Körper und langen Tentakeln ist sie in den Weltmeeren unterwegs - und wer mit ihr in Berührung kommt, erleidet starke Schmerzen. Für den Menschen verläuft eine Begegnung mit dem Nesseltier aber nur selten tödlich.

Urlauber stoßen rund um den Globus auf die Qualle

(VK / APA)