einchecken am Handy

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Deshalb verschwinden SIM-Karten jetzt

Jeder von uns hat eine in seinem Handy drinnen. Aber nicht mehr lange. Jetzt ist der Nachfolger am Start, die sogenannte eSIM, die eingebaute SIM-Karte. Was sie kann und was sie bringt, hat Ö3-Reporter Martin Krachler recherchiert.

Das mühsame Herumkletzeln mit den Mini-Plastikchips soll damit endlich ein Ende haben, sagen die Forscher. Das „e“ steht für „eingebaut“ - durch das fix eingebaute eSIM-Modul sollen die Geräte noch flacher und kleiner konzipiert und designed werden können.

Einige der neuesten Gerätegenerationen haben die neue SIM-Technologie bereits an Board. Die österreichischen Mobilfunker sagen: Das wird die „Emanzipation der Smart-World“

Beitrag aus dem „Ö3-Wecker“:

Teenager / Mann mit Handy

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Das bringt eSIM

  • Neue Möglichkeiten zwischen Nummern und Tarifen zu switchen, ohne etwas einzutauschen!

Auch viele kleine Geräte, wie etwa Smartwatches, werden in den nächsten Jahr mit so einer eSIM ausgestattet werden.
- Experten sehen im Ö3-Interview dadurch ein wichtiges Tor in Richtung wirklich biegsamen und wirklich wasserfesten Handys. Denn wieder eine Möglichkeit weniger, dass Wasser ins Gerät eindringen könnte.

Das kannst du mit eSIM machen

  • Du bringst mehrere Nummern oder Tarife auf ein Handy, ohne irgendetwas zu wechseln (bei einer normalen SIM geht nur eine).
  • So eine neue Nummer hinaufladen und aktivieren geht künftig innerhalb von Sekunden...Ist praktisch, zum Beispiel, wenn du im Ausland oder im Urlaub eine andere Nummer hast oder brauchst.
  • Und: Du kannst deine Nummer samt Tarif mit eSIM zum Beispiel zwischen Handy - Tablet oder Smartwatch hin und her schalten.

Wann kommt eSIM

eSIM ist in den ersten Geräten schon verfügbar, zum Beispiel eine Smart-Uhr von Huawei kann das, ein Microsoft-Tablet und die neueste iPhone- und iPad-Generation.

Die eSIM wird in den nächsten Jahren zum neuen Standard, sagen die Experten. Bei T-Mobile und Drei geht eSIM jetzt schon, bei A1 ab nächstem Sommer.

„Ö3-Wecker“ mit Philipp Hansa, 2. November 2018 (Martin Krachler)