Aktion Licht

Hitradio Ö3

Polizei und ÖAMTC machen gemeinsame Sache

Lichtfahrer sind sichtbarer, heißt es so schön. Und gerade jetzt nach der Zeitumstellung, wenn es früh dunkel wird, ist es umso wichtiger, dass man im Straßenverkehr auch gesehen wird. Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion positionieren sich Polizisten und ÖAMTC-Pannenhelfer an vielbefahrenen Straßen. Die Mission: defekte Fahrzeuglampen wieder zum Leuchten bringen.

Jeder achte Autofahrer ist mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs, wie eine österreichweite Auswertung der Pickerlüberprüfungen zeigt. Mit der Aktion „Mach dich sichtbar“ wollen Polizei und ÖAMTC jetzt gegensteuern und halten in der Dämmerung Autos mit defektem Scheinwerfer an. Vor Ort werden dann kostenlos die Leuchten getauscht. Hat der Autolenker keine Zeit oder ein Modell, bei dem das Licht nicht so einfach gewechselt werden kann, wird ein Gutschein ausgegeben.

Nicht strafen, sondern hinweisen und helfen

Die Aktion soll vor allem dazu beitragen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Polizei straft also nicht, sondern verwarnt die Lenker nur. Ö3-Reporter Jürgen Freimuth ist auf der B129 in Eferding in Oberösterreich mit dabei gewesen. Es dauerte nur wenige Minuten, bis das erste „einäugige“ Fahrzeug erkannt und angehalten werden konnte. Statt einem Strafzettel, gab es jedoch eine neue Lampe – inklusive Einbau: „Gerade in der dunklen Jahreszeit ist die Beleuchtung des Fahrzeugs extrem wichtig. Nicht nur um rechtzeitig Gefahren im Straßenverkehr zu erkennen, sondern auch, um von den anderen VerkehrsteilnehmerInnen gesehen zu werden“, erklärt der Eferdinger ÖAMTC-Stützpunktleiter Alois Baschinger.

Der Beitrag aus der Ö3-Drivetimeshow zum Nachhören:

Innerhalb einer Stunde wurden elf PKWs und ein LKW mit mangelhafter Beleuchtung angehalten. Die meisten Lenker haben überhaupt nicht bemerkt, dass ein Scheinwerfer bei ihrem Wagen defekt ist.

„Ö3-Drivetimeshow“ mit Olivia Peter und Philipp Hansa, 6. November 2018 (Jürgen Freimuth)