Girl

Menuet

„Girl“: Geboren im falschen Körper

Bei den Filmfestspielen in Cannes hat das belgische Drama „Girl“ über ein transsexuelles Mädchen schon Preise abgeräumt, am Sonntag könnte noch der Golden Globe für den besten fremdsprachigen Film dazukommen.

Inhalt

Lara ist 15 Jahre alt, transsexuell und gerade mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder in eine neue Stadt gezogen um in einer angesehenen Ballett-Schule vorzutanzen. Sie wird an der Schule angenommen und steht nun unter dem Druck, sich im tanzen zu verbessern, um mit den anderen mithalten zu können.

HIER geht’s zum Trailer von „Girl“

Girl

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Dazu kommt, dass sie sich in ihrem Körper nicht wohl fühlt. Lara wurde als Junge geboren, lebt mittlerweile als Frau und steht gerade am Beginn einer Hormontherapie. Die Veränderung zu einem weiblichen Körper, geht ihr jedoch nicht schnell genug und so steht Lara in einem ständigen Konflikt mit sich und ihrem Körper.

Ö3-Redakteur Max Bauer

Hitradio Ö3/Thomas Wunderlich

Max Bauers Filmkritik

Girl rückt das Leben eines Trans-Mädchens ins Zentrum und hat damit international für Aufsehen gesorgt. Aber auch deshalb, wie der Film mit dem Thema Transsexualität umgeht. Die Kritik, dass manche Szenen unnötig voyeuristisch sind, muss ich teilen.

Girl ist ein besonderer Film über das Erwachsenwerden: Sanft und brutal zugleich mit bemerkenswerten Schauspielern - im Speziellen Victor Polster als Lara. Kein perfekter aber ein sehenswerter Film.

6 von 10 Sternen

ORF.at

Das bringt 6 von 10 Movie-Minute-Empfehlungspunkten.

Filminfo

Drama. Belgien/Niederlande 2018. 105 Minuten.
Regie: Lukas Dhont
Mit: Victor Polster, Arieh Worthalter

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„Ö3-Wecker“ mit Philipp Hansa, 3. Jänner 2019 (MB)