Pænda startet für Österreich beim Song Contest in Israel

Hitradio Ö3/ Walter Dunger

Pænda startet für Österreich beim Song Contest

Die 31-jährige Electronic-Popmusikerin Pænda wird Österreich heuer beim 64. Eurovision Song Contest in Tel Aviv vertreten. Mit ihrem selbst komponierten Song „Limits“, der in den nächsten Wochen Premiere im Ö3-Wecker feiern wird.

Gleich vorweg ein kleiner grammatikalischer Einschub: Meine Tastatur ist nicht kaputt. Paenda schreibt sich Pænda. Dieser Buchstabe, bei dem das A und das E ineinander verschmelzen, kommt aus dem Lateinischen. Ausgesprochen wird dieses Schriftzeichen wie ein Ä. Pända also. Weil sie in der Früh, gleich nach dem Aufstehen, wie ein Panda aussieht.

Ihre Haare sind blau - einmal mehr, aktuell weniger. Optisch ist die Vollblutmusikerin also schon einmal sehr auffällig, was beim ESC nie ein Fehler ist. Aber auch musikalisch hat es die gebürtige Deutschlandsbergerin, die seit zehn Jahren in Wien lebt, voll drauf.

Pænda ist eine One-Woman-Show. Sie schreibt und komponiert ihre Songs selber, sie spielt alle Instrumente selber ein, und sie produziert ihre Songs auch selber. Ihr Sound ist so dermaßen zukunftsorientiert, dass sie damit auch locker beim ESC 2029 antreten könnte. Pænda macht modernen Electronic-Pop mit Einflüssen aus EDM, House, Hip Hop, und Trap.

Pænda startet für Österreich beim Song Contest in Israel

Hitradio Ö3/ Walter Dunger

Im Februar vorigen Jahres hat die sympathische Musikerin ihr Debütalbum „Evolution I“ veröffentlicht und damit erstmals so richtig auf sich aufmerksam gemacht. Das Nachfolgealbum, - ja, genau, es heißt „Evolution II“ -, soll heuer Ende April veröffentlicht werden. Womit klar ist, dass Pænda die große Song-Contest-Bühne völlig legitim auch als Promotionplattform für ihre Musik nutzen will.

Unabhängig davon liebt Pænda den ESC, weil er Europa von seiner besten Seite zeigt, für kulturelle Vielfalt steht und Toleranz die zentrale Botschaft ist. Dass sie heuer Österreich vertreten darf, erfüllt sie mit Stolz und Freude. Den Song Contest hat die quirlige Steirerin immer schon als Fan-Girl aufmerksam verfolgt, - ihre All-Time-Lieblingsinterpreten sind Loreen und Alf Poier.

Pænda im Ö3-Wecker-Talk

Pænda stellt sich vor:

Was ihr der Song Contest bedeutet:

Erst ins Finale, dann den Sieg

Wenn am 18. Mai im Convention Center in Tel Aviv das Finale des 64. Eurovision Song Contest über die Bühne gehen wird, will sie natürlich dabei sein (Pænda tritt im zweiten Semifinale am 16. Mai an). Finale ist auf jeden Fall das erste Ziel, wenn das geschafft ist, will sie in weiterer Folge gewinnen. Auch wenn das vermessen klingen mag, aber Dabeisein ist für Pænda nicht alles. Am Allerwichtigsten ist ihr aber, dass sie nach ihrem Auftritt vor 120 Millionen Fernsehzuschauern sagen kann, dass sie ihr Bestes gegeben hat.

Daher ist Pænda ab sofort voll fokussiert. In den nächsten Wochen wird sie im Ö3-Wecker erstmals ihren Song „Limits“ präsentieren. Very electronic, sehr reduziert soll er sein, extrem zeitgemäß und fresh. Keine schlechte Visitenkarte für ein junges, modernes Österreich.

So klingt Pænda:

Nächsten Montag ist Pænda übrigens ab 19.00 Uhr zwei Stunden lang live zu Gast im „Treffpunkt Österreich“. Und da wird sie auch eine Live-Performance hinlegen. Sicher ein gutes Training für den großen Auftritt auf der Song-Contest-Bühne.

Song Contest
Clemens Stadlbauer

Milenko Badzic

Clemens Stadlbauer

Aus der Ö3-Musikredaktion...

Ö3-Reporter Clemens Stadlbauer berichtet hier regelmäßig über aktuelle Trends und News aus der Musikwelt.
Neben seiner Arbeit bei Ö3 hat er fünf Bücher veröffentlicht, darunter den Bestseller „Quotenkiller“. Stadlbauer ist verheiratet und Vater einer Tochter.


„Ö3-Wecker“ mit Philipp Hansa, vom 29. Jänner 2019