Energielabel

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Energielabel: Achten wir beim Kauf darauf?

Von hellgrün bis rot gibt es sie, A bis G. Und dann gibt es auch noch A+/++ und A+++. Energielabel-Pickerl, wir kennen sie alle - aber achten wir beim Kauf auch darauf?

Laut einer deutschen Studie ist das Kennzeichnen mit dem A+ und A++ für unsere Kaufentscheidung gar nicht förderlich - im Gegenteil, sie verwirrt uns eher. Dabei hätten die Pickerl durchaus Sinn: wenn nämlich alle die energieffizientesten Geräte kaufen würden, könnte in der EU bis 2020 so viel Energie gespart werden, wie Italien in einem Jahr verbraucht.

In der Studie wurde jetzt getestet, ob wir eigentlich überhaupt auf die Labels schauen. Dabei wurde ein großes Problem identifiziert: den Unterschied zwischen A+ und A++ nehmen wir gar nicht wirklich wahr - für uns klingt beides super! In Wirklichkeit ist da aber noch ein großer Unterschied, und den müsste man noch mehr nutzen. Einfacher wäre es, wenn die Zertifikate einfach nur von A bis G gehen würden. Dann wäre klarer, was besser ist.

Stecker in einer Mehrfachsteckdose mit Schalter.

dpa/A3512 Roland Weihrauch

Laut Studie gäbe es aber sogar einen noch besseren Weg: Auf den Geräten sollte genau draufstehen, wie viel Energie sie in den nächsten Jahren brauchen - dann würden wir auch eher die Geräte mit der besseren Energiebilanz kaufen, auch wenn sie in der Anschaffung teurer sind.

Hier kannst du den ganzen Bericht aus der Drivetimeshow nachhören:

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Die „Ö3-Drivetimeshow“ mit Olivia Peter, am 19. März 2019 (Graf)