Udo Jürgens und Conchita Wurst beim Eurovision Song contest

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2 Siege und 5 letzte Plätze: Die Österreich-Bilanz beim ESC

Zum 64. Mal wird am Samstag der Sieger oder die Siegerin des Eurovision Song Contests gewählt. Seit 1957 ist Österreich 52 Mal dabei gewesen. Fünf Beiträge sind auf dem letzten Platz gelandet. Mit Udo Jürgens und Conchita Wurst haben immerhin zwei Österreicher den ESC gewonnen.

Der Eurovision Song Contest auf oe3.orf.at

Zur Premiere 1957 auf dem letzten Platz

Österreichs Premiere beim ESC ist wenig erfreulich verlaufen. Bob Martin ist mit seinem Song „Wohin, kleines Pony?“ promp auf dem letzten Platz gelandet. So wie auch die Kandidaten der Jahre 1981 (Marty Brem), 1984 (Anita), 1988 (Wilfried) und 1991 (Thomas Forstner), die ebenfalls weder die Jury, noch die Zuseher begeistern konnten.

Sternstunden mit Udo Jürgens und Conchita Wurst

Udo Jürgens sorgt mit „Merci, Cherie“ 1966 für den ersten österreichischen Sieg beim Eurovision Song Contest.

Über Jahrzehnte performt Udo Jürgens seinen ESC-Siegersong in TV-Shows:

Gänsehaut bringt für viele Fans die Version des Songs von Helene Fischer. In einem gemeinsamen TV-Austritt mit Udo Jürgens, nur drei Wochen vor dessen Tod, performt sie den Song für ihn.

Nach einer langen Durststrecke sorgt Conchita Wurst mit „Rise like A Phoenix“ 2014 für den zweiten und bisher letzten Sieg für Österreich.

Schon vorab hat Conchita beim Eurovision Song Contest bei den Buchmachern als Favoritin gegolten. Wir haben damals die ersten Reaktionen von Kabarettisten, Sportlern und Künstlern auf der Ö3-Homepage zusammengefasst.

Österreichs ESC-Kandidaten seit 2011 im Überblick

2011 in Düsseldorf, Deutschland: Nadine Beiler

Song „The Secret ist Love“

Nachdem Österreich 2008, 2009 und auch 2010 auf eine Teilnahme verzichtet hat, landet die Tirolerin mit ihrem Song im Finale auf Platz 18.

2012 in Baku, Aserbaidschan: Trackshittaz

Song „Woki mit deim Popo“

Das Hip-Hop-Duo aus Oberösterreich bleibt deutlich unter den Erwartungen. Mit Platz 18 verpassen sie den Aufstieg in das große Finale.

2013 in Malmö, Schweden: Natalia Kelly

Song „Shine“

Für Natalia Kelly ist es 2013 ähnlich schlecht gelaufen wie bereits 2012 für ihre Kollegen. Bereits im Halbfinale ist das Aus gekommen.

2014 in Kopenhagen, Dänemark: Conchita Wurst

Song „Rise like A Phoenix“

Die Ballade. Das Outfit. Die Performance. Am 10. Mai 2014 hat einfach alles gepasst. Conchita gewinnt den ESC. Es ist der zweite Sieg für Österreich.

Conchita Wurst

ORF/Milenko Badzic

2015 in Wien, Österreich: The Makemakes

Song „Rise like A Phoenix“

Beim ESC vor heimischen Publikum belegen „The Makemakes“ trotz gelungener Performance nur den enttäuschenden vorletzten Platz.

The Makemakes

THOMAS RAMSTORFER / ORF

2016 in Stockholm, Schweden: Zoe

Song „Loin d’ici"“

Im zarten Alter von nur 19 Jahren setzt sich Zoe Straub beim Vorentscheid durch. Beim ESC-Finale belegt sie den respektablen 13. Platz.

2017 in Kiew, Ukraine: Nathan Trent

Song „Running on Air"“

Nathan Trent ist der erste Kandidat, der direkt vom ORF für den ESC nominiert worden ist. Im Finale läuft es für den Tiroler gut, er wird 16.

2017: Nathan Trent mit „Running On Air“

Der Innsbrucker Musiker Nathan Trent erzielte im Finale des Eurovision Song Contests in Kiew den 16. von 26 Plätzen. Besonders bei den Jury-Votings erhielt er viele Punkte.

2018 Lissabon, Portugal: Cesar Sampson

Song „Nobody but you"“

Endlich wieder ein Stockerlplatz! Cesar Sampson gelingt, was lange niemanden gelungen ist. Er schafft es beim ESC auf das Podest.

2018: Cesár Sampson mit „Nobody But You“

Österreichs Kandidat Cesar Sampson kam mit 342 Punkten und seinem Lied „Nobody But You“ auf den 3. Platz, nachdem er die Wertung der Expertenjurys klar gewonnen hatte.

Susi Zuschmann

Hitradio Ö3

Ö3-Songcontest-Countdown mit Susi Zuschmann

Spezialsendung: 5 Stunden Eurovision Songs auf Ö3

Ö3 stimmt dich auf das große Finale ein mit dem Ö3-Songcontest-Countdown am Samstag von 16 bis 21 Uhr. Susi Zuschmann spielt dir bis zum Start der Show fünf Stunden lang nur die besten, schrägsten und legendärsten Eurovision Songs.



(Veronika Kratochwil)