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Superfood-Restln: Wie man Essensabfälle sinnvoll nutzt

Wer kennt es nicht: Ein bisschen Bratensaft ist vom letzten Mittagessen übrig, die Brotscheibe bereits hart und der Kaffeesatz landet ohne Frage im Restmüll. Die Vermeidung von Lebensmittelabfällen tut nicht nur der Umwelt gut, sondern schont auch den Geldbeutel. Einige Tipps zur Resteverwertung haben wir hier zusammengestellt.

Bis zu 2 Milliarden Tonnen an Lebensmitteln, so die Schätzung, landen jährlich auf dem Müll. Die optimale Lösung? Aus Essensüberbleibseln sich leckere Kreationen zaubern.

Kaffee

Nur rund 0,02 Prozent der Nährstoffe im Kaffee können beim Kochvorgang überhaupt genutzt bzw. freigesetzt werden. Neben dem Kaffee an sich gibt es aber noch andere Möglichkeiten den alten Kaffeesatz sinnvoll einzusetzen, etwa um Gerüche in Räumen zu neutralisieren oder als Dünger für Zimmer- und Gemüsepflanzen.

Pfarrkaffee von Ministranten Frankenfels

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Reis

Häufig passiert es, dass man mehr Reis kocht, als nötig. Der Reis vom Vortag eignet sich ideal für gebratenen Eierreis mit Gemüse. Dafür ein wenig gehackte Zwiebel, Chili und Ingwer in Öl andünsten, danach kleingeschnittenes Gemüse (nach eigenem Geschmack und Vorrat) dazugeben und bissfest braten. Den Reis hinzufügen und kurz anbraten. Pro Person ein Ei verquirlen und unterrühren, bis es gestockt ist. Mit Sojasauce, Salz und Zucker abschmecken, gut passt auch süße Chilisauce oder Sriracha-Sauce.

Kräuter

Wer Kräuter nicht selbst anbaut, ist gezwungen, einen ganzen Topf zu kaufen. Somit kommt es nicht selten vor, dass ein Teil vom Basilikumstrauch oder ein Bund Schnittlauch übrig bleibt. Kein Grund, dass das in der Tonne landet, denn diese Kräuter lassen sich hervorragend einfrieren und wiederverwenden. Schon mal daran gedacht dekorative Eiswürfel für Smoothies oder angesagte Kräuter-Cocktails zu kreieren?

Bananen

Man kauft eine Staude mit fünf Bananen, nach der Zeit werden sie braun und unansehnlich und landen letztendlich im Müll. Püriert in Milch schmecken sie aber noch immer. Bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt, du kannst sie also je nach Geschmack super variieren: etwa mit Mandelmilch, Matchapulver oder etwas Zimt. Außerdem lassen sich süße Pancakes aus reifen Bananen zaubern.

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Brot

Brot, das nicht mehr frisch ist, kann gratiniert werden oder auch zu Semmelbröseln verarbeitet werden. Auch Croutons können gemacht werden: Dazu einfach kleine Würfel in Butter oder Olivenöl goldbraun rösten und später zu Salat oder Suppe reichen.

Apps, die helfen

Damit das Ganze etwas leichter fällt, gibt es bereits Apps, die helfen können, die Resteverwertung zu erleichtern, wie etwa „Zu gut für die Tonne“, „Too Good to Go“ oder auch „ResQ Club“.

(Lisa Zeiss)