French Open verbietet Serena Williams, dieses Outfit zu tragen

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Preisgeld: Die Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Serena Williams ist laut „Forbes“-Liste die bestverdienende Sportlerin. Beim gemischten Ranking landet William auf Platz 63 und ist damit auch die einzige Frau, die es in die Top 100 geschafft hat. Beim Preisgeld im Sport haben die Männer nach wie vor die Nase vorne.

Große Unterschiede bei Fußball und Golf

Fußball Weltmeisterinnen bekommen gerade einmal ein Elftel vom Preisgeld der Herren: 33 Millionen € hat es für die Weltmeister aus Frankreich 2018 gegeben, für die US Damen waren es 2019 für den WM-Titel im Vergleich gerade mal 3,55 Millionen €. Fußball ist aber nicht die einzige Sportart, wo der Unterschied beim Preisgeld so groß ist.

Weltmeister Frankreich beim Jubeln.

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Die Weltmeister 2018 aus Frankreich

Die Top Ten des „Forbes“-Ranking der bestverdienenden Sportlerinnen
(Im Zeitraum 1. Juni 2018 bis 1. Juni 2019, alle Tennis, Angaben in Mio. Dollar):
1. Serena Williams (USA) 29,2
2. Naomi Osaka (JPN) 24,3
3. Angelique Kerber (GER) 11,8
4. Simona Halep (ROU) 10,2
5. Sloane Stephens (USA) 9,6
6. Caroline Wozniacki (DEN) 7,5
7. Maria Scharapowa (RUS) 7
8. Karolina Pliskova (CZE) 6,3
9. Elina Switolina (UKR) 6,1
10. Venus Williams (USA) 5,9 und Garbine Muguruza (ESP) 5,9

Das zeigt auch die aktuelle Liste von „Forbes“ der bestverdienenden Sportlerinnen und Sportler. Serena Williams ist als bestverdienende Frau mit 26 Millionen € jährlich allerdings die einzige Frau, die es beim gemischten Ranking unter die Top 100 (Platz 63) geschafft hat. Zu erklären ist das mit den nach wie vor großen Unterschiede beim Preisgeld.

Im Tennis sind die Preisgelder seit 2007 bei allen Grand-Slam-Turnieren angeglichen worden. Doch gibt es bei vielen weiteren Turnieren noch große Unterschiede zwischen den Herren und Frauen. Etwas, das Serena Williams immer wieder kritisiert.

French Open verbietet Serena Williams, dieses Outfit zu tragen

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Serena Williams ist die bestverdienende Sportlerin laut Forbes

Auch im Golfsport gibt es noch sehr große Unterschiede bei den Preisgeldern zwischen Männern und Frauen. Beim British Open etwa, einem der legendärsten Golfturniere der Welt, bekommt der Sieger bei den Herren fast 1,7 Millionen €.
Zum Vergleich: Bei den Damen sind es heuer zwar 40 Prozent mehr als noch im Jahr zuvor, aber dennoch verhältnismäßig „nur“ 558.000 €. Eine Kluft, die zukünftig kleiner werden soll.

Die Top Ten des „Forbes“-Ranking der bestverdienenden Sportler
(Im Zeitraum 1. Juni 2018 bis 1. Juni 2019, Angaben in Mio. Dollar):
1. Lionel Messi, Fußball (ARG) 127
2. Cristiano Ronaldo (POR)109
3. Neymar (BRA) 105
4. Canelo Alvarez (MEX) 94
5. Roger Federer (SUI) 93,4
6. Russell Wilson (USA) 89,5
7. Arron Rodgers (USA) 89,3
8. LeBron James (USA) 89
9. Stephen Curry (USA) 79,8
10. Kevin Durant (USA) 79,8 65,4

Bei Beachvolleyball und Leichtathletik ausgeglichen

Beim Beach Major auf der Donauinsel, das vor wenigen Tagen in Wien stattgefunden hat, haben die Beachvolleyballteams gleich viel Preisgeld erhalten. Da hat es für das Damen und Herrenteam jeweils 50.000 € Preisgeld gegeben.

Auch in der Leichtathletik ist es so.
Bei den Diamond-League-Bewerben erhalten die Sieger und die Siegerin, egal ob im Stabhochsprung oder 100-Meter-Sprint 44.000 €. Auch im Skifahren haben die Preisgelder für die Frauen in der Vergangenheit ordentlich angezogen. Ein Beispiel: Beim wichtigsten Slalom der Frauen, dem Nachtslalom in Flachau, erhält die Siegerin 70.000 €. Die Herren erhalten in Kitzbühel beim Slalom 74.000 für den Sieg.

HIER geht es zur Forbes-Liste.

Ö3-Supersamstag, am 10. August 2019 (APA / VK)