Michael Schuhmacher

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Michael Schumacher lässt sich in Paris behandeln

Der frühere Formel-1-Star Michael Schumacher ist einem Bericht zufolge zu einer medizinischen Behandlung in Paris eingetroffen. Der 50-Jährige unterziehe sich im Georges-Pompidou-Krankenhaus einer Stammzelltherapie, meldete die Zeitung „Le Parisien“.

Demnach traf Schumacher am Montagnachmittag in der französischen Hauptstadt ein. Der Eingriff beginne heute, Dienstag. Am Mittwoch könne Schumacher die Klinik dann wieder verlassen. Weder das Krankenhaus noch die Familie des früheren Rennfahrers bestätigten die Meldung.

Dem Bericht zufolge wird Schumacher, der sich Ende 2013 bei einem Skiunfall schwer verletzt hatte, von dem renommierten Herzchirurgen Philippe Menasché behandelt. Ihm würden Stammzellen eingesetzt, um Entzündungen vorzubeugen. Nach Informationen der Zeitung lässt sich Schumacher bereits zum dritten Mal in der Pariser Klinik behandeln.

Schumacher hatte seine Formel-1-Karriere 2012 beendet. Bei dem Skiunfall Ende 2013 erlitt er lebensgefährliche Kopfverletzungen. Schumacher, der bis heute medizinisch versorgt wird, ist seither nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten. Er führt ein zurückgezogenes Leben am Genfer See.

„Ö3-Wecker“ mit Robert Kratky, 10. September 2019 (APA)