Baustelle

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Nadelöhr für Pendler nach Wien

Ab Mittwoch wird auf der B14 zwischen Klosterneuburg und Wien die Heiligenstädter Hangbrücke rundumerneuert. Für den Verkehr steht dann in beiden Richtungen nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Speziell in der Früh- und Nachmittags-Verkehrsspitze besteht Staugefahr.

Die knapp 900 Meter lange Hangbrücke ist seit ihrem Bau im Jahr 1973 sehr stark befahren. Mittlerweile weist das Tragwerk durch die fast 50-jährige Nutzung massive Schäden am Über- und Unterbau sowie an den Brückenlagern auf. Die Stadt Wien hat sich dazu entschieden, das Bauwerk abschnittsweise komplett neu zu errichten.

Neubau dauert bis 2023

Während der gesamten zweieinhalbjährigen Bauzeit soll die Brücke in beiden Richtungen befahrbar bleiben. Allerdings steht den Verkehrsteilnehmern pro Fahrtrichtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, und das bei einem erlaubten Höchsttempo von 30 km/h. Da dieser Abschnitt mit 34.000 Fahrzeugen täglich zu den wichtigsten Wiener Stadtein- und ausfahrten zählt, sind Staus vor allem in der Anfangszeit vorprogrammiert. Wenn es die Verkehrslage notwendig macht, wird der Verkehr zusätzlich über die Kuchelauer Hafenstraße umgeleitet.

Öffis sind verstärkt unterwegs

Die Buslinien 401, 402 und 403 sind für bessere Anschlüsse an die parallel verlaufende Schnellbahn öfter unterwegs. Zudem verweist die Stadt Wien auf den ausgebauten Radweg über die Kuchelauer Hafenstraße und den Hafenbegleitdamm, wo eine provisorische Brücke errichtet wurde.

„Ö3-Verkehrsservice“, 19. Jänner 2021 (BW)