Bühne

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Termin steht: Donauinselfest von 17. - 19. September

Es wird anders sein, aber es wird stattfinden: Das Wiener Donauinselfest wird im Herbst über die Bühne gehen, in kleinerem Rahmen und mit einem umfangreichen Covid-Konzept.

An den Details wird noch gearbeitet, fix ist, dass wieder viele österreichische Künstler sein sollen, kündigte die Landesparteisekretärin der Wiener SPÖ, Barbara Novak, gegenüber der APA an.

Man denke an eine Durchführung in geänderter Form, die an die jeweilige Pandemiesituation angepasst werde, sagte Novak. Im besten Fall könnte es ein Fest mit mehreren Bühnen, Freizeitprogramm und Gastro-Angebot werden, das sich lediglich von der Größe her vom gewohnten Insel-Event unterscheidet, heißt es. Alle Bereiche wie bisher zu bespielen, wird aber wohl nicht möglich sein. Vor allem Zonen, wo es üblicherweise zu Gedränge kommt, sollen diesbezüglich entschärft werden.

Drei Tage feiern

Fix ist laut Novak jedenfalls, dass das Donauinselfest 2021 drei Tage dauern wird und bei freiem Eintritt besucht werden kann. Ansonsten will man flexibel sein. Zugangsbeschränkungen sind - falls nötig - denkbar, man hofft beim Veranstalter aber, dass solche nicht eingerichtet werden müssen. Man werde sich aber natürlich an die behördlichen Vorgaben halten, wurde beteuert.

Inselbus

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Größer als die Mini-Ausgabe 2020 soll das Inselfest jedoch werden. Im Vorjahr wurde lediglich an zwei Tagen Programm auf einer Bühne geboten. Die Auftritte waren in erster Linie fürs Fernsehen konzipiert. Direkt auf der Insel durften nur sehr wenige Besucher mit dabei sein.

Inselbus auf Tour

Für das DIF 2021 wird es wieder ein umfangreiches Sicherheitskonzept geben, versprach die SPÖ-Politikerin. Der entsprechende Beirat wird erneut vom Arzt Siegfried Meryn unterstützt. Und auch der Inselfest-Bus tourt wie im Vorjahr wieder durch die Stadt. Er wird im August und September an verschiedenen Plätzen in der Stadt Station machen und dort diverse Shows präsentieren.

Viele österreichische Künstler sollen dabei sein, um die heimische Kultur- und Kunstszene zu fördern, wie der Präsident des Vereins Wiener Kulturservice, Kurt Wimmer, erklärte. Internationale Acts zu buchen bzw. zu präsentieren sei auch wegen der aktuellen Reisebeschränkungen kaum möglich. Eingeplant ist jedenfalls der Rock-The-Island-Contest für Newcomer aus Österreich.

(APA/KO)