Vogel

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Vogelzwitschern ist ein Hit - so klingen Österreichs Vögel

Amsel, Drossel, Fink und Star...haben jetzt alle das beliebte Kinderlied im Ohr? Gut, denn mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Frequenz des Vogelgezwitschers. Und, ganz ehrlich, wer kennt den Unterschied zwischen dem Gesang einer Meise, eines Finken oder einer Bachstelze? Eine kleine Orientierung gibt’s hier.

Die Temperaturen kraxeln nach oben, die Sonne scheint, die Tage werden länger und die Vögel zwitschern wieder lautstark in den Bäumen. Wer dieser Tage das Haus verlässt, kommt gar nicht drumherum, der Gesang ist plötzlich wieder überall. Aber Hand aufs Herz, kennst du den Unterschied zwischen dem Zwitschern einem Kiebitz und einem Rotkehlchen? Kuckuck und Uhu zählen nicht, die sind zu leicht zu erkennen. :-)

Die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich hilft bei der Bestimmung. Auf der website finden sich die 70 wichtigsten Brutvögel in Österreich mit Hörproben.

Eine kleine, feine Auswahl gibts auch hier zu hören:

Blaumeise:

Buntspecht:

Stieglitz:

Haussperling:

Nicht alle Vögel fliegen übrigens in den Süden, zahlreiche Singvögel bleiben auch den Winter über in Österreich. Dazu gibts dann jährlich eine Wintervögelzählung, unterteilt nach Bundesländern. Hier sind die Top 10:

Mittlerweile ist außerdem wissenschaftlich erwiesen, dass Naturgeräusche - und dazu zählt auch das Vogelgezwitscher - zur Entspannung beitragen. Denn über Tausende von Jahren haben wir Menschen gelernt, dass wir, wenn die Vögel singen, in Sicherheit sind. Wenn Vögel aufhören zu singen, müssen Sorgen machen. Vogelgezwitscher ist damit der Wecker der Natur. Der Chor zur Morgenröte signalisiert den Beginn des Tages und stimuliert uns kognitiv, erklärt das Soundportal „The Sound Agency“.

Wer also das nächste Mal eine Spazierrunde dreht, walkt oder joggt, vielleicht einmal kurz die Kopfhörer runter nehmen und dem Gesang lauschen. Das hebt die Stimmung garantiert!

(KO)