Toto Wolff

James Moy / PA / picturedesk.com

Toto Wolff schimpft über „kleine, ärgerliche Zicke“

Drei Monate nach seiner Corona-Infektion spürt Mercedes-Teamchef Toto Wolff noch immer Nachwehen der Erkrankung. Er blickt aber optimistisch auf die neue Formel-1-Saison.

Über 80.000 Corona-Tests sind in der letzten Formel-1-Saison durchgeführt worden. Ein engmaschiges Sicherheitsnetz, das die Gesundheit aller Mitarbeiter im Formel-1-Zirkus garantieren sollte. Trotzdem gab es einige prominente Erkrankte, darunter Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Weltmeister Lewis Hamilton. Auch Monate nach der Erkrankung plagen Wolff noch Nachwehen der Infektion: „Einfach ärgerlich. Das ist eine kleine, ärgerliche Zicke, diese Krankheit. Wir haben einen ganz milden Verlauf gehabt, aber dann... Du hast dann doch Nachsymptome, Wochen oder Monate danach - nicht wirklich schwer, aber einfach
einfach ärgerlich.“

Obwohl Lewis Hamilton einen schwereren Krankheitsverlauf durchgemacht hat als sein Teamchef, ist er mittlerweile wieder topfit und verspürt keine Nachwirkungen, erzählt Wolff im Ö3-Interview mit Sportreporter Gerhard Prohaska.

Mit dem ersten Saisonrennen in Bahrain blickt aber auch Wolff schon wieder positiv in die Zukunft. Die Saison 2021 soll sich, so seine Hoffnung, deutlich von der Saison 2020 unterscheiden: „Jetzt, so wie die Impfungen vorwärts gehen, denke ich mir, dass wir doch eine bessere Saison zusammenkriegen. Auch was die Zuschauer betrifft. Also hier in Bahrain beispielsweise ist es offen für jeden, der entweder eine Corona-Vorerkrankung nachweisen kann oder bereits geimpft ist. Und ich denke, mit diesen Späßen werden wir auch in den nächsten Rennen vielleicht dann doch mehr Leute haben.“

Den nächsten WM-Titel für sein Team hat Toto Wolff natürlich auf seiner Rechnung. Eine spannende Saison wäre ihm aber durchaus recht: „Ich würde mir wünschen, dass wir richtig drum fighten. Und das allerbeste Ende wäre natürlich, die Meisterschaft in der letzten Runde des letzten Rennens zu gewinnen.“

„Ö3-Supersamstag“ mit Tom Filzer, 27. März 2021 (WJLED)