Fahrradschloss

Doepner, Kathrin / SZ-Photo / picturedesk.com

Doppelt hält besser: Schloss & GPS-Tracker gegen Fahrraddiebe

Laut einem Test der Arbeiterkammer Oberösterreich brauchen Fahrraddiebe zwischen 15 bis 96 Sekunden um ein Schloss zu knacken. Radprofis empfehlen doppelte Sicherung der geliebten und teuren Bikes per Fahrradschloss und GPS-Technologie.

GPS-Tracker wie zum Beispiel SAR-mini, TrackerID GPS Logger, Bikefinder oder PAJ gibt es ab 100 Euro zum Nachrüsten. Viele Modelle sind auf Ö3-Nachfrage derzeit ausverkauft bzw. passen auch nicht auf jedes Fahrrad. Einige Tracker wie zum Beispiel PowUnity oder das Sar-mini benötigen einen professionellen Einbau. Prinzipiell ist die doppelte Sicherung vor allem bei teuren Bikes eine gute Investition, so Profi Markus Wedl von BikeVienna, die auch ihre Leih-eBikes mit solchen Trackern ausgestattet haben.

Vanmoof: Der Tesla unter den eBikes

Ein hollänischer eBike-Hersteller geht sogar soweit ihre Fahrräder gleich als All-Inclusive-Pakete auszuliefern. Das Start-Up VanMoof. Der Hersteller liefert seine Räder gleich mit elektronischem Schloss, GPS-Tracker und passender App aus. Besonders der Diebstahlschutz wird bei VanMoof groß geschrieben. Bei den Modellen S3 & X3 Modelle werden per Mehrphasenalarme jeder Dieb schon beim ersten Versuch verscheuchen. Per „Kicklock“ wird das Fahrrad versperrt und das Alarmsystem hochgefahren.

Auch aus der Ferne können die Modelle per App gesperrt, alle Funktionen deaktiviert und die Standortverfolgung eingeschaltet werden. Darüber kann man den Standort des Modells jederzeit im Auge behalten. Zusätzlich gibt es für rund 350 Euro auch noch eine dreijährige Versicherung, die garantiert, dass wenn dir das Bike geklaut wird, eigene Fahrrad-Hunter nach dem Rad fahnden und es ihnen innerhalb von zwei Wochen zurückbringen oder du bekommst ein neues bzw. ein Ersatzfahrrad.

„Guten Morgen am Sonntag“ mit Martina Rupp, 2. Mai 2021 (SC)