Bruce Willis’ deutsche Stimme wird ihn vermissen

Hollywood-Star Bruce Willis (67), der gerade sein krankheitsbedingtes Karriereende verkündet hat, war für seine deutsche Stimme Manfred Lehmann einer der Schauspieler, den er am liebsten synchronisiert hat.

„Er war mir schon einer der liebsten, weil wir kennen uns nicht, aber ich spreche den schon, glaube ich, seit 40 Jahren und da kriegt man schon so einiges mit und ich mochte den auch immer“, sagte Lehmann am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Manfred Lehmann

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Manfred Lehmann

Einmal habe er Willis auch persönlich getroffen. „Da haben wir so ein bisschen gesprochen und ich fand den sehr sympathisch.“ „Wie er spricht und wie er sich bewegt - wenn ich den synchronisiere, weiß ich schon im Voraus, was mich da erwartet, er ist auch nicht so schwer zu synchronisieren“, sagte Lehmann weiter. Der französische Schauspieler Gérard Depardieu beispielsweise sei deutlich schwerer zu synchronisieren, weil er „unheimlich viel“ rede.

Von der Nachricht vom Karriereende von Willis sei er am Mittwoch überrascht worden - und habe daraufhin auch sofort viele Anrufe bekommen. Seine Lieblingsfilme von Willis seien beispielsweise „The Sixth Sense – Der Sechste Sinn“ und „Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben“. Insgesamt gefielen ihm die älteren Filme des Schauspielers besser, sagte Lehmann. „Die letzten Filme waren nicht so dolle, aber liegt vielleicht auch am Alter. Und es waren auch keine großen Blockbuster mehr.“ Willis hatte am Mittwoch überraschend krankheitsbedingt sein Karriereende verkündet.

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(APA/dpa)