Gernot Kulis, Nina Hartmann und Omar Sarsam

Markus Ziegelwanger

Promis zeigen für guten Zweck ihr „Frotzeng’sicht“

„Zu jedem Frotzeng’sicht a Frotzeng’schicht“, lautet der Untertitel von Markus Ziegelwangers „Frotzenbiachl“, für das sich 33 österreichische Kabarettist*innen fotografieren und interviewen ließen. Der Reinerlös des Bildbands geht an die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe.

„Frotznbiachl“

ISBN: 978-3-200-08379-0
Größe: 24cm x 30cm
Gewicht: 1,44 kg
Seiten: 208
Abbildungen: 133

Von A wie Athansiadis bis V wie Vitasek sagten sie „Ja“ und ließen sich interviewen und fotografieren. 33 österreichische Kabarettist*innen sind in diesem einzigartigen Buch vereint. Einzigartig, weil sie nicht nur aus ihrem Leben auf der Bühne erzählen, sondern auch darüber, wann und wo sie einmal so richtige Frotzen waren – meistens in ihrer Kindheit.

Der Meisterfotograf Zimak (Markus Ziegelwanger) bat sie vor seine Linse und drückte in den entscheidenden Momenten auf den Auslöser. „Ich versuche immer, das Beste aus meinen Bildern herauszuholen. Standardmotive sind nicht so mein Ding“, erklärt Zimak. Für dieses Buch zeichnete er außergewöhnliche Portraits und zeigte die Bühnenkünstler*innen in einem anderen Licht und mit Mut zu einem fratzenhaften Gesichtsausdruck.

Die 33 ließen dem Fotografen die absolute kreative Freiheit und gaben ihm das Okay, neben den so entstandenen Fotos auch die sehr persönlichen Geschichten in gesprochener Sprache zu veröffentlichen.

Hintergrund für das Entstehen des „Frotzenbiachls“ ist die Geschichte von Markus Ziegelwanger selbst. Im Jahr 2015 wurde bei ihm ein Gehirntumor diagnostiziert, der sich zum Glück relativ leicht entfernen ließ. Das Glück kam in dieser schwierigen Zeit aber auch durch die Unterstützung von Menschen in seinem Umfeld zu ihm. „Manchmal braucht es derart einschneidende Ereignisse, um sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren“, so Zimak.

Der Reinerlös durch den Verkauf des Buches geht an die Österreichische Kinder-Krebs-Hilfe. Zimak möchte mit dem Projekt verzweifelten Angehörigen der betroffenen Kinder das Leben ein Stück weit leichter machen.

(WJLED)