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Weltweite Privatvermögen steigen 2021 auf Rekordstand

Trotz der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind die Menschen weltweit in der Summe so reich wie nie zuvor. Ein Teil des Vermögens ist allerdings im Besitz einiger weniger Superreicher.

Die weltweiten Privatvermögen haben einer Studie zufolge 2021 das stärkste Wachstum der vergangenen 20 Jahre verzeichnet. Getrieben von den Wertsteigerungen von Aktien und Immobilien kletterten die Vermögen im Vorjahr um 10,6 Prozent auf den Rekordwert von rund 530 Billionen Dollar, wie aus dem Bericht „Global Wealth 2022“ der Beratungsfirma Boston Consulting Group (BCG) hervorgeht.

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Ungleich verteilt

Bei den Superreichen legten die Finanzvermögen innerhalb eines Jahres um 16 Prozent zu, während sich das Plus bei Erwachsenen mit vergleichsweise geringen Beständen an Wertpapieren, Bankkonten oder Lebensversicherungen auf lediglich fünf Prozent belief.

Trotz des Krieges in der Ukraine und der konjunkturellen Unsicherheit rechnen die Berater in den kommenden Jahren mit einem anhaltenden Vermögenswachstum.

BCG geht davon aus, dass Hong Kong die Schweiz bis zum Ende des kommenden Jahres als weltweit größter Standort von ausländischen Vermögen ablösen dürfte. Damit verliere die Schweiz die mehr als 200 Jahre dauernde Vormachtstellung. Auch Singapur werde praktisch zur Schweiz aufschließen. Die Schweiz dürfte unter Abflüssen von russischen Geldern leiden.

(RTZ/PK)