Hazel Brugger in "Wish"

Disney

Hazel Brugger übt Eltern-sein mit TikTok

  • Hazel Brugger spricht die Rolle der „Daliah“ im neuen Disney-Kinofilm „Wish“
  • warum für werdende Eltern ein gemeinsamer TikTok-Account die beste Übung ist
  • im Ö3-Interview spricht sie über eines der letzten großen Projekte vor der „Babypause“

Im neuen Kinofilm „Wish“, den Disney sich und seinen Fans zum 100-jährigen Jubiläum schenkt, geht es - wie der Titel sagt - um: Wünsche. Aber auch, dass man diese selbst in die Hand nehmen muss, damit sie wahr werden.

Hazel Brugger Martin Krachler Ö3

Disney / Hazel

Hazel Brugger im Ö3-Interview

Fragt man die gut gelaunte Schweizer Comedienne, was denn ihr größter Wunsch ist, kommt ohne langes Überlegen: „Ich kriege Anfang nächsten Jahres ein Kind - den Wunsch erfülle ich mir. Und ich würde mich freuen, wenn wir es schaffen, beim zweiten Kind etwas mehr Ruhe in die Anfangszeit zu bringen – und nicht dann einfach ein Jahr später auf die Fotos zurückzuschauen und dann zu sagen: Ach eigentlich war das ganz süß.“

Die große Disney-Bühne vor der „Pause“

Dahlia Wish Hazel brugger

Disney

Hazel Brugger spricht „Dahlia“

Kein Wunder, denn beruflich ist die 29-jährige bereits am Zenit: „Wetten, dass...!?“, Auftritte in großen Streaming-Projekten und jetzt: eine Rolle in einem der Disney-Filme des Jahres.

Hazel nützt das auch als erste Gelegenheit, einen kleinen Gag in das Interview einzubauen - besser gesagt: einen Gag für alle Nicht-Eltern - und Realität für alle seienden Eltern: „Ich werde auf jeden Fall ein bisschen kürzer treten, was das Berufliche angeht. Ich finde es immer schwierig zu sagen: Ich mache jetzt eine Pause, weil ich es nicht als Pause empfinde, alle zwei Stunden nachts geweckt zu werden.“

Eltern-sein hat Hazel mit TikTok geübt

Während Hazel und ihr Mann Thomas auf Instagram getrennte Wege gehen, mit eigenen Accounts - so gibt es das Paar auf TikTok nur im Doppelpack. Die Frage: Warum eigentlich!? Und wie das gut gehen kann, wenn beide das Passwort haben, somit alles voneinander sehen, und dementsprechend auch dieselben Inhalte angezeigt bekommen, hat Hazel doch kurz merkbar überrascht. Und so antwortet sie schonungslos ehrlich: Für sie ist das die Feuerteufe, ob die Beziehung ein Kind übersteht:

„Ich finde, so ein TikTok-Kanal gemeinsam, das ist eine gute Vorbereitung für ein gemeinsames Kind. Weil für das Kind haben auch beide das Passwort. Und das Kind hat aber weitaus weniger Follower, man kann es aber auch nicht aus machen. Also für alle, die überlegen: Sollen wir ein Kind haben – oder sollen wir nicht? Hört auf, mit Hunden zu üben! Holt euch einen gemeinsamen TikTok-Kanal: Ist schneller stubenrein – macht aber auch süchtiger, als ein Hund!“

Hazel erstmals als Sängerin in „Wish“

Filmplakat zu "Wish"

2023 Disney. All Rights Reserved.

„Wish“ ist diese Woche auch der Film in der Ö3-Movie-Minute

Wenn man die lange Liste der kreativen Macherinnen und Macher durchstudiert, ist klar, was Disney mit „Wish“ vorhat - und auch, welche Dimension der Film anpeilt: die Nachfolge der beliebten „Frozen“-Reihe. Etliche Personen, die wesentlich am Erfolg von „Frozen“ beteiligt waren, sind auch im Cast von „Wish“ zu finden.

Und so gibt es auch etliche Musical-ähnliche Songs, zu denen gesungen wird. Eine Überwindung, für Hazel, die ja eigentlich nur als Comedienne und Moderatorin bekannt ist. Der Sprung ins kalte Wasser hat sich gelohnt: Sie kann ihren Kids jetzt auch erzählen, dass sie auf der großen Disney-Leinwand mit den „Frozen“-Macherinnen und -Macher gearbeitet hat.

Hazels Schlüssel zum Erfolg

Wenn es einen Schlüssel zum Erfolg für Hazel gibt, dann ist es der Punkt, an dem sie - wie auch im Film - gemerkt hat, wie wichtig es ist, das Ruder im Cockpit des eigenen Lebens stets fest selbst in den Händen zu halten:
„Ich merke schon oft, dass es gut ist, wenn man die nötige Ruhe und Freude mitbringt, selbst für sein eigenes Glück verantwortlich zu sein. Weil es sich nur längerfristig lohnt, sondern es sich auch kurzfristig besser anfühlt, wenn sich selbst die Wünsche erfüllt, und nicht auf irgendwelche externen wichtigen Leute angewiesen ist.“

„Der Ö3-Wecker mit Robert Kratky", am 29.11.2023"
(MK)